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Soca – Isonzo (Slowenien)

Krieger- und Naturdenkmäler an der Soca (ital. Isonzo)

Kriegerfriedhöfe, Museum Kobarid,  Tolminer Klammen

Video-Clip auf youtube – 0:49 min

Isonzoschlachten

Das Socatal (ital. Isonzotal) war zwischen 1915 und 1917 Schauplatz einer der blutigsten Frontabschnitte des 1. Weltkriegs. 12 Isonzoschlachten brachten enorme Verluste auf beiden Seiten (Österreich-Ungarn und Italien) und endeten mit dem Rückzug der Italiener.

Isonzoschlachten – wikipedia
Schlachten am Isonzo – Lexikon Erster Weltkrieg

Tolminer Klammen

Der Zusammenfluss der Tolminka und der Zadlasica im Gemeindegebiet von Tolmin ist eines der beeindruckendsten Naturdenkmäler im Nationalpark Triglav.

Foto-Tour auf youtube – 1:41 min
Tolminer Klammen – Slowenien-Tourismus

Wandern mit der Wocheiner Bahn

Zu Fuß vom Nationalpark Triglav nach Triest – so lernt man das untere Soca-Tal am besten kennen!
Wandern mit der Wocheinerbahn – von Podbrdo nach Triest, einige Links funktionieren nicht mehr

An/Abreise

Mit dem Auto auf der Südautobahn (A2) bis Tarvis und von dort über den Predilpass (Kriegsstellungen) ins obere Soca-Tal

Funchal – Madeira

Eine lebendige Stadt und ein toter Kaiser

In der Hauptstadt Madeiras hat Kaiserin Sisi das Reisen entdeckt. Österreichs letzter Kaiser Karl I hat hier seine letzten Monate verbracht. Hoch über der Stadt in der Wallfahrtskirche Monte befindet sich seine letzte Ruhestätte.

 

Promenade und Parks

Promenade, Kathedrale, Jesuitenkirche, Parks, Casino mit Sisi-Denkmal
66 Fotos auf Facebook

Altstadt

Künstlerviertel, Handwerksbetriebe, Fort
32 Fotos auf Facebook

Markthalle

39 Fotos auch Facebook

Monte

Wallfahrtskirche mit Sarkopharg Kaiser Karl I, Quinta Jardins do Imperador
59 Fotos auf Facebook
Seilbahnen Monte

Wissenswertes

de.wikipedia.org – Funchal
de.wikipedia.org – Monte
de.wikipedia.org – Kaiser Karl I von Österreich-Ungarn
Madeira Tourismus

Wandern in Madeira

Angelos Tourenwoche Madeira – angelos-touren.at

Kettenbrücke in Budapest

Budapest

2 Tage in der ungarischen Metropole

Budapest Kettenbrücke

Budapest ist Hauptstadt und größte Stadt Ungarns mit über 1,7 Millionen Einwohnern.  Die Stadt entstand 1873 durch die Zusammenlegung der zuvor selbstständigen Städte Buda (dt. Ofen), Óbuda (Alt-Ofen) und Pest. Der Name Budapest selbst tauchte zuvor nicht auf, üblich im Sprachgebrauch war Pest-Buda.

Donau und Burgviertel – Foto-Tour

Eine Stadtbesichtigung sollte im Budapester Burgviertel beginnen. Auf der Fischerbastei liegt dem Besucher die ganze Stadt zu Füssen.
Fischerbastei  – wikipedia
Matthiaskirche –  wikipedia
Konditorei Ruszwurm – wikipedia
Parlament Budapest –  wikipedia
Kettenbrücke – wikipedia
Gellertberg – wikipedia

Spaziergang durch Pest – Foto-Tour

Beim Spaziergang durch Pest erlebt man in kurzer Zeit die Vielfalt der Stadt. Von der Donau geht es durch mondäne Fussgängerzonen und über die prachtvolle Andrassy-Straße zum Stadtwäldchen mit dem Zoo und den Museen. Im jüdischen Ghetto in Erszebet Varos und im Haus des Terrors in der Andrassy-Straße wird der 2. Weltkrieg und der ungarische Voksaufstand von 1956 lebendig.
Andrassy-Strasse – wikipedia
Haus des Terrors  wikipedia
Heldenplatz – wikipedia
Stadtwäldchen – wikipedia

Kulinarischer Streifzug durch Budapest – Foto-Tour

Ostblock-Tristesse hat beim Essen und Trinken in der ungarischen Metropole ausgedient. Die altehrwürdigen Restaurants, Kaffeehäuser und Konditoreien erstrahlen im neuen Glanz und dazu hat sich eine junge Gastro-Szene etabliert.
Essen in Budpest – tripadvisor

Nationalfeiertag in Budapest

der ungarische Nationlfeiertag in Budapest – angelos-reisen.at

Infos

wetter.com – Wetter
Budapest-Card – für Öffis, Museen etc.
U-Bahn – wikipedia

Schwabenland

Stuttgart, Tübingen, Vorderösterreich und die Schwäbische Alb

Mercedes und Porsche sind hier zu Hause, große Dichter und Denker haben hier gewirkt, Habsburger und Hochzollern haben ihre Spuren hinterlassen und auch unsere schöne, blaue Donau kommt von dort.

Stuttgart – mehr als Mercedes und neuer Hauptbahnhof

Die Wilhelma – den zoologisch-botanische Garten – sollte man auf alle Fälle besuchen, für Autofreaks ist das Mercedes-Benz-Museum ein unbedingtes Muss und auch kulturell hat die Stadt einges zu bieten.

de.wikipedia.org – Stuttgart: Geographie, Geschichte, Kultur…
stuttgart-tourist.de – Tourismusportal
wilhelma.de – zoologisch-botanischer Garten
museum-mercedes-benz.com – Stuttgart, Mercedesstraße 100
markthalle-stuttgart.de – die Jugendstil-Markthalle in der Innenstadt

Tübingen – Universitätsstadt am Neckar

Tübingen bietet mehr als nur das Lebensgefühl einer kleinen aber feinen Universitätstadt. Grosse Geister wie Hölderlin, Hesse und Hegel haben hier studiert oder einen Teil ihres Lebens verbracht. Heute ist man stolz auf einen grünen Bürgermeister, der sich im Mercedes-Land einen japanischen Dienstwagen mit Hybrid-Antrieb leistet.

de.wikipedia.org – Tübingen: Geographie, Geschichte. Kultur…
tuebingen-info.de – Tourismus
de.wikipedia.org – Kloster Bebenhausen
hohenentringen.de – Schloßrestaurant mit Aussicht
stocherkahnvergnuegen.de – die schönste Art Tübingen kennenzulernen

Auf den Spuren Vorderösterreichs

Vorderösterreich ist der Sammelname für die Habsburger Besitzungen im Breisgau (Freiburg) und am Neckar. Bis zu den napoleonischen Kriegen war hier ein Stück Österreich. Wir haben die Spuren der österreichischen Geschichte am Neckar gesucht und gefunden.


de.wikipedia.org – Vorderösterreich
horb.de – Freizeit und Tourismus
de.wikipedia.org – Horb am Neckar
de.wikipedia.org – Ihlingen bei Horb
de.wikipedia.org – Rottenburg am Neckar

Über die schwäbische Alb

Deutsche Herrschengeschlechter haben hier ihren Stammsitz. Pferdezucht hat hier genauso Tradtion wie das Bierbrauen. Am besten nimmt man sich die Zeit und erkundet die Alb mit dem Rad oder zu Fuß.

de.wikipedia.org – Geographie, Geologie, Kultur…
schwaebischealb.de – Tourismusportal: Themen, Übernachten..
de.wikipedia.org – Haus Hohenzollern: Geschichte, Linien…
de.wikipedia.org – Gomadingen
speidels-brauereile.de – Gasthausbrauerei in Ödenwaldstetten

Anreise

mit dem Zug, Auto, Fernbus oder Flugzeug

Großglockner-Hochalpenstraße

Mautstraße von Heiligenblut (Kärnten) nach Bruck/Glocknerstraße (Salzburg)

Österreichs höchste Passstraße.


30 Fotos auf Facebook– September 2005
Kurz-Video zur Tour

Ausgangspunkt

Heiligenblut im Kärntner Mölltal

Wegbeschreibung

Von Heiligenblut (Mautstelle) zuerst auf der Gletscherstraße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369 m) mit Blick zur Pasterze und zum Großglockner,
zurück zur Paßstraße  und über das Hochtor (2.504 m) zum Fuscher Törl (2.428 m),
von hier führt eine Stichstraße auf die Edelweißspitze (2.571 m),
dem höchsten Punkt der Großglockner Hochalpenstraße mit herrlichem Rundblick,
dann auf der Salzburger Seite über Ferleiten (Mauststelle) hinunter nach Bruck/Glocknerstraße im Salzachtal

Infos

Grossglockner – Hochalpenstraße – Infos, Webcams, Panoramen…
Großglockner-Hochalpenstraße – Geschichte auf wikipedia
Angelos Großglockner – Gipfelbesteigung von Kals/Osttirol

Nationalparks Tansania

Ngorongoro-Krater und Lake-Manyara

1 Tag in der Serengeti (Ngorongoro-Krater) und 1 Tag am Lake Mayara als Ausklang der SPARDAT-Expedition zum Mount Kenia und zum Kilimandscharo.

 

Foto-Tour Nationalparks Tansania

72 Fotos auf Facebook
Video-Clip auf youtube – 0:49 min

Das Reise-Tagebuch

Montag, 10.2.1997

Der Aufbruch ist schon Routine. Reg stellt die Safari-Mannschaft vor (2 Chauffeure und 2 Cooks). Zum Einkauf geht es diesmal nach Moshi und Arusha. Die Märkte und das Umfeld sind gleich beeindruckend (eine „reizende“ Bananenverkäuferin bleibt mir in Erinnerung). Schlußendlich sind auch Ausrüstung (diesmal gibt es sogar Campingmöbel) und Essen komplett und es geht westwärts Richtung Ngorongoro. Das Picknick gibt es bei einem Andenken-Shop. Die Straßenverhältnisse abseits der Hauptstraße sind kriminell. Das führt auch prompt zu 1.Panne. Den Radwechsel beobachtet eine neugierige Giraffe und aus Langeweile vergreifen wir uns am übriggebliebenen Gipfelsekt (ganz schön gewöhnunsbedürftig so ein Glüh-Sekt !). Weiter geht es über Moskito River (auf Suaheli: Mto wa mbu), am Lake Manyara vorbei, über Karatu zum Simba-Camp am Rand des Ngorongoro-Krater. Wir treffen dort genau zur Abenddämmerung ein. Es folgt ein idyllisches Abendessen am Campingtisch und wieder einmal eine Zelt-Übernachtung.

Fasching-Dienstag, 11.2.1997

Die morgendliche Fahrt in den Krater ist beeindruckend. Massai stehen am Straßenrand. Von weitem sind bereits die Tierherden erkennbar. Und auch aus der  Nähe gibt es einiges zu sehen. Zum Fasching-Kehraus sind versammelt:

– Gnus („gnua“ Gnus)
– Löwen (ein faules Pack)
– Zebras (jede Menge, angeblich hat jedes ein eigenes Muster)
– Hipos (faule Flußpferde)
– Rhinos (Nashörner beim Fototermin)
– Buffalos (nach verläßlichen Aussagen die gefährlichsten Tiere auf der Safari)
– Kronen-Kraniche (tragen ihre Krone stolz durch die Gegend)
– Thomsen-Gazellen und Impalas („lauter Antilopen“)
– Strauße (aber die haben wir auch schon „im Freien“ gesehen)
– Monkeys, Schakale, Flamingos …..
– viele Touristen in ihren Safari-Bussen (u.a. 3 flotte bairische Bergsteigerinnen)

Zu Mittag haben wir alle Tiere fotografiert und können dadurch beruhigt den Krater verlassen. Das Mittagessen gibt es wieder bei der Simba-Campsite. Neben uns gibt es dort auch einen Schmarotzer-Milan, der sich seinen Anteil am Essen im Sturzflug holt (das ergibt schöne Dias mit Franz und Maria Reisenauer).

Zurück geht es wieder über Karatu, wo sich Sagi und Maria Sack mit Stoffen eindecken, zum Moskito-River. Dort richten wir es uns auf der gleichnamigen Campsite gemütlich ein. Der Campingplazt erinnert mich an Adria-Urlaube. Der Platz ist eingezäunt und Massai-bewacht (Unterschied muß sein). Blühende Sträuche säumen die Zeltplätze. Es gibt ein Restaurant, Duschen und eine Bar. (nur die Camping-Ordnung habe ich schmerzlich vermißt).Maria hat aus Österreich eine Kronen-Zeitung mitgebracht und so wissen wir jetzt alle, was zu Hause so alles läuft (Schi-WM, Regierungsumbildung…). Nach dem Abendessen lassen wir bei einem Bier in der Camping-Bar den Fasching in Afrika ausklingen.

Aschermittwoch, 12.2.1997

Wir haben noch nicht alles gesehen, was die tanzanische Tierwelt zu bieten hat. So geht es nach dem Frühstück zum nahegelegenen Lake Manyara. Dort treffen wir noch auf die „fehlenden“:

– Giraffen und Elefanten (ein Einzähner fällt besonders auf)
– die Löwen gibt es hier auf Bäumen („lions on the tree“).

Von der Vogelwelt, für die der Lake Manyara berühmt ist, bekommen wir wenig zu sehen, da aufgrund der großen Dürre der See ausserhalb der Reichweite unserer Land-Rover liegt. Beeindruckend sind Bäume mit herausragenden Kronen, exotischen Früchten (Sausage-trees) und teilweise beachtlichen Stamm-Umfängen (Affenbrotbäume). Das Picknick gibt es auf einem Rastplatz neben einem Termintenhügel mit einem schönen Panoramablick. Danach geht es wieder zurück zu unserem Moskito-River-Camp.

Nachmittag ist Ruhetag und am Abend gibt es ein Aschermittwoch-Diner auf afrikanisch (es gibt weder Fleisch noch Fisch !). Der Rest ist wie gehabt ein Bier beim TV in der Bar. In der Nacht folgt ein Gewitter (der 1.Regen seit über 14 Tagen). Dabei stellen sich unsere Zelte als voll regentauglich heraus.

Links

Ngorongoro-Krater – wikipedia
Lake-Manyara-Nationalpark – wikipedia

 

Kilimandscharo 1997

SPARDAT-Expedition zum Mount Kenia, Kilimandscharo und Ngorongoro-Krater

Amsterdam, „Aufwärm“-Tour, höchster Berg Afrikas, 2 Nationalparks und Nairobi.

Das Reise-Tagebuch

Freitag, 24.1.1997

Pünktlich um ½ 3 sind alle, das sind
– Franz (Prasicek)
– Rudi der „Ältere“ (Zabusch)
– Rudi der „Schönere“ (Schnöpf)
– Michael (Reisenauer)
– Hans/„Sagi“ (Sagmüller)
– Gerhard (Praher) unser „Bergdoktor“ (Expeditionsarzt)
– Angelo (Gruber, meine Wenigkeit)
und last not least unsere
– Maria (Sack)
am Flughafen versammelt.
Das Gepäck beim Einchecken ergibt gesamt stolze 232,5 kg. Das sind je Mann/Frau fast 30 kg. Nicht programmgemäß verläuft die Abreise. Zuerst wird der KLM-Flug nach Amsterdam gestrichen. Wir buchen auf AUA um und auch diese bringt es auf eine Verspätung von 1 Stunde.
Im Transit der 1. „Hallo“: DIng.Schellander (einer unserer beiden SD-Geschäftsführer) samt Gattin fliegt ebenfalls gen Amsterdam. Das bringt u.a. eine Runde Sekt im Flugzeug und den Segen der Geschäftsführung für die Weiterreise.
In Amsterdam geht es in dieser Tonart weiter. Zuerst die Verspätungsmeldung unseres Fluges und dann um ca. 22.00 schlußendlich das „canceled“. Das bedeutet:
– Umbuchen (Franz arrangiert uns eine Reise am Samstag via London, nachdem auch für zwei „Spätbucher“ von uns eine Tour via Johannesburg drinnen gewesen wäre)
– Auschecken (mit je ca. 30 kg Fluggepäck)
– die Verständigung von Marc (unsaerem Agenten) in Nairobi (wg. unserer Verspätung von einem ganzen Tag)
– Bus-shuttle Richtung Amsterdam-City in das Hotel Mercure (das Gepäck nehmen wir „selbst in die Hand“)
– und die 1.wirkliche Enttäuschung: es gibt für uns um ½ 2 Uhr früh in der Hotelbar „kein Bier in Amsterdam“.

Samstag, 25.1.1997

Der Tag in Amsterdam beginnt bestens. Das Frühstück ist ein Traum. Zur Verdauung machen wir uns per „Bim“ auf die Reise in die Stadt. Wir starten beim Bahnhof und Michael zeigt uns die Sehenswürdigkeiten:
– das Rotlicht-Milieu rund um eine Kirche (um 10.00 vormittag besonders reizvoll)
– die Grachten
– die Haupteinkaufsstraßen
– den Blumenmarkt
Soviel Sightseeing macht müde und wir landen in einem Cafe am Rembrandt-Platz. Die Stimmung ist gut, der Wirt ein „Tirol-Fan“ (er verläßt Amsterdam noch am selben nachmittag in Richtung Brixental) und endlich gibt es „Bier in Amsterdam“. Per Bim („25“) geht es zurück ins Hotel, damit wir unseren Bus-shuttle retour zum Flughafen nicht versäumen. Der (weibliche) Bus-Chauffeur läßt es nicht zu, daß wir beim Gepäck „selbst Hand anlegen“. Am Flughafen heißt es wieder einmal Einchecken und Warten (die am meisten gestellte Frage ist: „wo geht die Reise diesmal hin“).
Wider Erwarten geht es planmäßig weiter:
– Flug nach London
– Landung in der Dämmerung
– „Busreise“ zum „Nairobi-Gate“
– Warten in einem franzöischem Bistro und dann
– der planmäßige Abflug nach Nairobi (KLM „operated by Kenya-Airlines“, das bedeutet „Schoko-Stewardessen“ und Kenya-Werbung im Airbus-Kino) in einer „randvollen Maschine“ (wir sind nicht die einzigen Verspäteten).

Sonntag, 26.1.1997

Die Pannen (wie z.B. nicht funktionierende Kopfhörer) halten sich in Grenzen, das Frühstück gibt es bei Sonnenaufgang und die Landung erfolgt planmäßig. Wir haben großen Bahnhof (Empfang durch KLM und dann Marc Savage mit „Bus“ samt Besatzung). Die 1. Station nach 2-stündiger Busfahrt ist Marc´s „White-Water-Camp“ (paßt zur „Geschichte“ von Marc als „überlebenstrainierter“ englischer Ex-Soldat). Marc, Franz und Rudi sen. planen im Bus und im Camp den Mt. Kenya generalstabsmäßig. Die Schwierigkeiten beginnen beim Zahlen (Marc ist mit unseren Reiseschecks nicht glücklich) aber schlußendlich fahren wir „selbständig“ (ohne Marc) zum Mt. Kenya. Die 1. Eindrücke von einem Sonntag in Afrika hat Franz kurz zusammengefaßt:
„ wir haben die Uhren und die Afrikaner die Zeit“
Für einen Afrika-Neuling (wie mich) ist der 1. Eindruck ziemlich „bunt“
– viel „Volk“ zu Fuß, per Rad bzw. mit Vieh auf der staubigen Landstraße unterwegs
– viel Betrieb in den Dörfern
– viel „Landschaft“ (alles von Groß-Plantagen bis zu Klein-Landwirtschaft)
– ….
Nach weiteren 2 Stunden erreichen wir das „Moutain Rock Hotel“ („Basislager“ für den Mt. Kenya). Wir kommen rechtzeitig zum Lunch (im Freien mit Blick auf Teich) und den 1.Regenguß. Zum „Verdauungsspaziergang“ taucht der 1.Guide (Daniel) auf. Er zeigt uns „Geschichte“ (in den Maumau-Höhlen begann in den 50-er-Jahren die Unabhängigkeitsbewegung Kenyas) und „Gegend“. Nach 3 Stunden Spazierweg sind wir wieder rechtzeitig zum Diner im Hotel. Das Abendessen vergeht mit ausgiebigen Diskussionen über die „Mt.Kenya-Tour“. Dazu taucht auch der „Chef“ Guide (George) auf. Nach einigem Hin und Her einigen wir uns auf die „Naro Moru River Lodge“ als Ziel der Schlußetappe. Mit diesem Ergebnis gehen wir beruhigt schlafen, die Einladung zu einem „Tanzabend“ schlagen wir aus.

Montag. 27.1.1997 bis Samstag 1.2.1997: Mount Kenia

Angelos Mount Kenia – auf angelos-touren.at

Sonntag, 2.2.1997

Der Abschied vom Mt. Kenya beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück in der Lodge. Pünktlich um 9.30 erscheint „unser“ Truck für die Weiterfahrt nach Nairobi. Sowohl in der Lodge, als auch auf der 1.Stunde der Fahrt ist der Mt.Kenya noch allgegenwärtig und zeigt uns seine West- und Südseite. Das Tagesziel ist das Kibu-Hotel in Marangu/Tanzania (Entfernung vom Mt.Kenya ca. 500 km). Nicht ganz klar ist der weitere Reiseverlauf im Detail. Als erstes versuchen wir Marc unseren „General Manager“ dingfest zu machen und schauen beim White Water Camp vorbei Auch dort erfahren wir nichts und so fahren wir weiter nach Nairobi zum Bus-Shuttle nach Tanzania. Dort treffen wir auch Marc mit seinem Bike. Er stellt uns „unseren“ Tanzania-Manager Reg(inald) vor, der für unsere weiteren Aktivitäten:
– Besteigung des Kilimandscharo
– Safari (Ngorongoro-Krater und Lake Manyara)
zuständig ist.
Die Fahrt im Bus ist heiß und zugig. Ausser uns gibt es noch eine bunte Reisegesellschaft wie z.B. Ginny die Sitznachbarin von Rudi sen. Ausserhalb von Nairobi gibt es einiges zu schauen:
– Termitenhügel
– Tiere (Strauße, Antilopen)
– Dörfer ……
Die Grenze zu Tanzania passieren wir bei Namanga. Das Visum für Tanzania ist kein Problem und vom Grenzaufenthalt bleiben nur die aufdringlichen Massai-Andenkenverkäufer/innen in Erinnerung. Der Unterschied zu Kenya ist spürbar:
– die Straße wird schmäler
– das Land trockener
– die Dörfer und Menschen „urtümlicher“ (Massai mit kleinen Viehherden, kleine Massai-Dörfer, ein würdevoller Massai im roten Umhang auf einem Hügel bleibt mir besonders in Erinnerung)
Die Landschaft vor Arusha (unsere 1.Destination in Tanzania) wird vom Mt.Meru (4.800 m) geprägt. In der Abenddämmerung erreichen wir Arusha und werden dort von „Schleppern“ begrüßt. Wir steigen in einem Kleinbus um, der uns via Moshi nach Marangu bringt. Ausser uns ist noch Ginny dabei, von der wir „uns“ (im speziellen Rudi sen.) in Moshi verabschieden. Um ca. 22.00 sind wir im Kibu-Hotel. Dort gibt es noch ein aufgewärmtes Abendessen mit 2 Runden Bier für die nötige Bettschwere.

Montag, 3.2.1997 – Samstag 8.2.1997: Kilimandscharo

Angelos Kilimandscharo – auf angelos-touren.at

Sonntag, 9.2.1997

Nach dem letzten Kili-Frühstück beginnt ein endloser Abstieg zum Park-Gate (2000 Höhenmeter bergab). Zuerst geht es noch ziemlich eben und reizvoll dahin. Der längere Teil des Weges bis zur 1.Rast bei den Mandarda-Huts (Hüttendorf auf 2700 m) ist jedoch „verbranne Erde“ und ziemlich trostlos. Der Gegenverkehr auf der gesamten Strecke ist sehr stark. Die letzte Wegstrecke führt durch Regenwald zum Park-Gate. Dort erwartet uns Maria Reisenauer mit Reg. Maria hat einige Schwierigkeiten ihren Michael wiederzuerkennen (er hat sich am Berg mit Bart getarnt).Das nächste Wiedersehen gibt es mit dem Kibu-Hotel, das in der einen Woche auch nicht dazugewonnen hat. Nach einer ausgiebigen Reinigung (vor allem Michael ist fast nicht wiederzuerkennen) geht es am Abend zur „Preisverleihung“.Es gibt Urkunden über die erfolgreiche Gipfelbesteigung (lfd. Nummer 12xx/1997) umrahmt vom Träger-Song „Kilimandscharo“. Der Abschied von den Guides und der Mannschaft ist von den nun schon übliche ‘“Differenzen“ wegen des Tringeldes überschattet.
Eine Enttäuschung folgt am Abend. Wir haben uns alle innerlich schon von Zelten und Camping verabschiedet und freuen uns auf die abschließende Safari in Lodges a la „Naro Mouru River“. Die Ernüchterung folgt als Reg nach dem Abendessen mitteilt, daß es wie gewohnt (das heißt: Land-Rover, Zelte …). weitergeht. Auch der (diesmal äthiopische) Gipfelwein hebt die Stimmung nur unwesentlich.

 Montag, 10.2.1997 – Mittwoch 12.2.1997: Nationalparks Tansania

Angelos Ngorongoro-Krater und Lake-Manyara

Donnerstag 13.2.1997

Durch den vorangegangenen Regen ist die Rückfahrt staubfrei und erträglich. Wir fahren „unsere“ Route retour d.h. Picknick beim Andenkenladen (diesmal wird auch gekauft) und danach nach Arusha. Wir sind etwas früh und warten auf den Nairobi-Bus-Shuttle und Reg mit dem restlichen Gepäck im Arusha-Novotel (die Zivilisation hat uns wieder !). Auch die Kommunikation funktioniert in Afrika und so kann Franz sein Seil an einen Bruder von Gusto (unser Kili-Chef-Guide) verkaufen. Wir verabscheiden uns von Reg, der Camping-Crew und von den Reisenauers. (Michael und Maria besuchen noch den Meru-Nationalpark und machen anschliessend Badeurlaub in Mombosa).
Die Rückfahr mit dem Shuttle-Bus ist schon fast Routine (es ist wirklich das ganze nocheinmal, nur diesmal in die andere Richtung). Ohne Probleme erreichen wir pünktlich Nairobi. Der Bus liefert die Passagiere an ihren jeweiligen Destinationen ab. Wir „bleiben über“ und werden vor dem Hotel „Boulevard“ abgesetzt. Dort erwartet uns Marc und lädt uns gemeinsam mit seiner Frau zu einem „indischen Nachtmal“ ein. Wir beziehen die Zimmer und werden zum Essen abgeholt. Das Essen ist ein Traum (nicht nur wegen der längeren Enthaltsamkeit bezüglich Essen in Restaurants).
Damit ist unser „Afrika-Programm“ zu Ende. Dieses hat wirklich „auf die Minute“ funktioniert (zum Unterschied vom Start in Europa). Mit Ausnahme der „Trinkgeld-Meinungsunterschiede“ gab es keinerlei Probleme (keine Diebstähle….), was bei derartigen Unternehmungen wirklich schon eine Ausnahme ist. Bei ausgezeichnetem afrikanischen Wein an der Hotelbar lassen wir den langen Tag ausklingen.

 Freitag, 14.2.1997

Nach einem ausgiebigem Frühstück geht es in die Stadt. Wir erledigen die Flug-Rückbestätigung, machen Sightseeing (dafür braucht man in Nairobi nicht viel Zeit), wechseln Geld (ein Erlebnis, wenn man so wie wir die notwendige Zeit dafür hat) und kaufen ein (Shirts, Obst am Markt, Reiseandenken…). Der Nachmittag vergeht am Hotel-Swimmingpool mit „people-seeing“ (Schoko-nuts mit ihren österreichischen Kunden oder sind es doch ihre Zuhälter ?). Das Abendessen nehmen wir im Hotel neben Einheimischen, die das Diner „zelebrieren“. Das Essen ist gut, jedoch leiter nicht gratis (es war doch keine Halbpension vereinbart). Der Abend ist kurz, denn morgen geht es zeitig Richtung Heimat.

Samstag, 15.2.1997

Die Rückreise verläuft (fast) wie geplant:
– mit Taxis zum Nairobi-Airport (beeindruckend wieviel Gewicht „Schrott-Autos“ vertragen !).
– das Einchecken (Airport-Taxe…)
– eine einstündige Verspätung beim Abflug (mit „Ossi“-Unterhaltung)
– der achtstündige Rückflug über Ägypten, Mittelmeer, die Alpen, den Genfersee ..
– die Ankunft in Amsterdam
– letzte Einkäufe im Duty free
– die KLM-Maschine nach Wien (mit deutschen Zeitungen, damit wir wieder wissen was so los ist)
– die Ankunft in Wien (keine Probleme mit Zoll, Begrüßung durch die Daheimgebliebenen..)
Die Gruppe löst sich schnell auf, jeder geht seinen Weg, es gibt eine Menge zu erzählen (was gibts zu Hause neues ?, wie wars ?…).
Damit ist die „1.Spardat-Kilimandscharo-Expedition“ Geschichte. Spätestens beim Epilog im Juni wird sich jedoch die Frage stellen:
– machen wir wieder etwas miteinander ?, was ?, wann ? …“