Bei der Einfahrt in den Hafen von Stockholm passiert man auf ca. 60 Kilometern den Stockholmer Schärengarten. Er besteht aus ca. 24.000 Inseln. Schweden: Stockholm – ein Tag in der größten Stadt Skandinaviens
Die Hauptstadt Schwedens ist mit 950.000 beziehungsweise 2,1 Millionen Einwohnern (Groß-Stockholm) die größte Stadt in Skandinavien. Sie hat eine mehr als sieben Jahrhunderte zurückreichende Besiedlungsgeschichte und ist seit 1643 die Residenz des Königs. Die Stadt ist sowohl Sitz des schwedischen Parlamentes, der Regierung und Bischofssitz. In einer Rangliste der Städte nach ihrer Lebensqualität belegte Stockholm im Jahre 2018 den 23. Platz unter 231 untersuchten Städten weltweit.
Es gibt keine historischen Belege für eine Existenz Stockholms vor der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das besiedelte Gebiet beschränkte sich auf die Insel Stadsholmen, der heutigen Gamla stan (Altstadt). Die Insel selbst war um ein Drittel kleiner als heute und die Ströme wesentlich breiter. Im 17. Jahrhundert stieg Schweden zur Großmacht auf und die Einwohnerzahl von Stockholm versechsfachte sich innerhalb von 70 Jahren. 1634 wurde Stockholm offiziell zur Hauptstadt des schwedischen Reiches. Nach dem politischen Aufstieg folgte diesem Ereignis bald auch der wirtschaftliche Aufstieg der Stadt. wikipedia – Geographie, Geschichte, Kultur …. 94 Fotos auf Facebook– 16. Mai 2019
Bei der Einfahrt in den Hafen von Stockholm passiert man auf ca. 60 Kilometern den Stockholmer Schärengarten. Er besteht aus ca. 24.000 Inseln.
Vom Schiff geht man ca. 2 Kilometer entlang des Wassers in die Altstadt (Gamla stan) von Stockholm.
Die St.-Nikolai-Kirche ist die Domkirche Stockholms innerhalb der evangelisch-lutherischen Schwedischen Kirche. Sie liegt in der Altstadt (Gamla stan) in der Nähe des Königlichen Schlosses.
Das Rathausbefindet sich ausserhalb der Altstadt am südöstlichen Spitz der Insel Kungsholmen.
Die Hauptstadt Finnlands ist mit mehr als 600.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt Finnlands und nach Stockholm und Oslo die drittgrößte Stadt der Nordischen Länder. Helsinki liegt 80 km nördlich von Tallinn, 400 km östlich von Stockholm und 390 km westlich von Sankt Petersburg. Es hat enge historische Verbindungen zu diesen drei Städten. Die Stadt wurde im Jahr 1550 während der Zugehörigkeit Finnlands zu Schweden gegründet, blieb aber lange unbedeutend. Kurz nachdem Finnland unter russische Herrschaft gekommen war, wurde Helsinki 1812 zur Hauptstadt des neugegründeten Großfürstentums Finnland bestimmt und ist seit 1917 Hauptstadt des unabhängigen Finnlands. wikipedia– Geographie, Geschichte, Kultur … 107 Fotos auf Facebook– 15. Mai 2019
Wer mit einem Kreuzfahrtschiff kommt, der geht am besten entlang des Wassers zum zentralen Marktplatz.
Der Yachthafen.
Denkmal in einer der vielen Parkanlagen.
Die Johanniskirche ist die größte Steinkirche Finnlands.
Wird in der Stadt gelebt.
In der Finlandia-Halle wurden 1975 die KSZE-Schlussakte unterzeichnet.
Der Hauptbahnhof Helsinki ist ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt. Er wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Eliel Saarinen mit Elementen des Jugendstils und des Neoklassizismus erbaut.
Die Geschäftsstraßen brauchen den Vergleich mit anderen europäischen Metropolen nicht zu scheuen.
Direkt am Südhafen liegt der Marktplatz. Im Sommer werden auf dem belebten Markt Obst, Gemüse, frisch gefangener Fisch und Souvenirs verkauft. Dort befindet sich auch die die älteste Markt- und Kaufhalle von Helsinki.
Delikatessen in der Markthalle.
Kleinere Kreuzfahrtschiffe legen direkt am Südhafen an.
Eine Strandbar im nordischen Design.
Fazit: Eine Metropole, die man gesehen haben sollte: viel Design, ein Super-Lebensgefühl und (noch ?) wenig Touristen.
St. Petersburg ist mit fünf Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Russlands und die viertgrößte Europas. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes an der Mündung der Newa in die Ostsee und ist die nördlichste Millionenstadt der Welt. St. Petersburg wurde 1703 von Peter dem Großen auf Sumpfgelände nahe dem Meer gegründet, um den Anspruch Russlands auf Zugang zur Ostsee durchzusetzen. Über 200 Jahre lang trug sie den heutigen Namen und war Hauptstadt des Russischen Kaiserreiches. Von 1914 bis 1924 hieß sie Petrograd und bis 1991 Leningrad. Die historische Innenstadt mit 2.300 Palästen, Prunkbauten und Schlössern ist seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO. 93 Fotos auf Facebook – 14. Mai 2019 wikipedia – Geschichte, Kunst und Kultur …
Das 462 Meter hohe Lakhta Center (das höchste Gebäude Europas) begrüßt die Kreuzfahrtsschiffe.
Die Isaakskathedrale ist die größte Kirche Sankt Petersburgs und einer der größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Die Kirche ist 111 Meter lang, 97 Meter breit und 101,50 Meter hoch. Der Durchmesser der vergoldeten Hauptkuppel beträgt 26 Meter. In der Kirche finden mehr als 10.000 Menschen Platz. Von der Kolonnade hat man den schönsten Blick auf die Innenstadt von St. Petersburg. wikipedia – Geschichte, Architektur, Kunstwerke …
Blick von der Isaakskathedrale auf Admiralität und Eremitage.
Matrjoschkas gibt es mittlerweile mit den vielfältigsten Motiven. Die Souvenirläden sind voll davon.
Die Stadt besteht aus 42 Inseln, zahlreiche Kanäle durchziehen die Stadt.
An einem dieser Kanäle liegt in der Nähe des Newski-Prospekts die Auferstehungskirche (Blutkirche). Erbaut wurde sie von 1883 bis 1912 an der Stelle, an der Alexander II. einem Attentat zum Opfer gefallen war. Sie ist nach dem Vorbild der Moskauer Basilius-Kathedrale gestaltet und das einziges große Kirchengebäude der Petersburger Innenstadt, das nicht italienischen und klassizistischen westlichen Baustilen folgt. wikipedia
Kaufhaus in der Nähe des Newski-Prospekts.
Bier-Pub.
Der Palastplatz ist ein zentraler Stadtplatz in Sankt Petersburg und liegt auf der Verbindung zwischen dem Newski-Prospekt und der zur Wassili-Insel führenden Schlossbrücke.
Das älteste und bekannteste Gebäude am Platz ist der barocke, weiß-grüne Winterpalast der russischen Zaren (errichtet 1754 bis 1762), der dem Platz seinen Namen gab.
Die gegenüberliegende Seite des Platzes ist ein riesiges Monument zum Andenken an den russischen Sieg im Vaterländischen Krieg gegen Napoleon.
Die Newa ist ein 74 km langer Strom in Russland, der vom Ladogasee in die Newabucht der Ostsee fließt. Sie durchquert dabei Sankt Petersburg. wikipedia – Verlauf, Brücken …
Die Peter-und-Paul-Festung ist eine Festungsanlage aus dem frühen 18. Jahrhundert, die den Ursprung und das historische Zentrum der Stadt Sankt Petersburg bildet. wikipedia– Geschichte, Verteidigungsanlagen …
Beim Auslaufen passieren wir Kronstadt auf der Ostseeinsel Kotlin vor Sankt Petersburg. Die Insel ist durch den „Petersburger Damm“ mit der Stadt verbunden. Die historische Altstadt sowie die vielen Forts, die die Hafenstadt umgeben, wurden 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes aufgenommen. wikipedia – Geschichte …
Tallinn (deutsch: Reval) ist die Hauptstadt Estlands und mit rund 430.000 Einwohnern die weitaus größte Stadt des Landes. Sie liegt am Finnischen Meerbusen der Ostsee, etwa 80 Kilometer südlich von Helsinki. Dänen, der Deutsche Ritterorden, die Schweden und die Russen wechselten sich in der Herrschaft ab. Reval war die wichtigste Stadt des hansischen Osthandels. Die meisten Revaler Bürger waren deutsch und kamen, sofern sie nicht in Reval geboren wurden, aus dem Reich. Während des ganzen Mittelalters bildete Lübeck die Durchgangsstation kommender Revaler Neubürger Die Amtssprache war bis 1889 deutsch. Der Domberg und die Unterstadt waren bis 1877 sowohl in Verwaltung wie auch Rechtsprechung zwei autonome Städte. 96 Fotos auf Facebook – 13. Mai 2019 wikipedia – Geographie, Geschichte, Bevölkerung …
Blick vom Schiff auf Tallinn.
Stadtplan Tallinn: Burgberg (Toompea) und Unterstadt (Old Town).
Die mittelalterliche Altstadt Tallinns wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben. Sie spiegelt einen wichtigen Teil der Stadtgeschichte wider und die schützenden Mauern haben die Altstadt vor Zerstörung bewahrt. Somit ist sie fast vollständig erhalten geblieben und gehört zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Städten Europas.
Die Unterstadt
ist geschichtlich gesehen die Stadt Reval. Hier lebte der Großteil der Stadtbevölkerung, Handwerker und Kaufleute. Die Stadt war dem Landesherrn gegenüber unabhängig. Es waren lediglich geringe jährliche Zahlungen an Zins und Pacht an den Orden zu leisten, und im Falle eines feierlichen Einzuges in die Stadt musste sie dem Landesherrn huldigen. In Rechtsfragen wandte sich die Stadt an Lübeck.
Vom Meer kommend betritt man die Stadt bei der Großen Stadtpforte.
Eines der gut erhaltenen Jugendstilhäuser.
Der Rathausplatz ist das Zentrum der Unterstadt.
Reminiszenz an die Vergangenheit als Hansestadt.
Die Ratsapotheke wurde 1422 erstmals urkundlich erwähnt und ist damit eine der beiden ältesten noch tätigen Apotheken Europas.
Eines der vielen Straßencafes in der Innenstadt.
Der Domberg
erhebt sich 48 m über der Unterstadt. Hier saßen der Bischof, der Vertreter des Landesherrn, der des Deutschen Ordens und die Vertretung der Ritterschaft. Heute haben hier das Parlament der Republik Estland und die Regierung ihren Sitz.
Blick vom Tallinner Dom auf die Alexander-Newski-Kathedrale am Burgberg und …
Im 19. Jahrhundert war Fiume der achtgrößte Hafen Europas und hatte für die ungarische Reichshälfte dieselbe Bedeutung wie Triest für die österreichische. Nach dem 1. Weltkrieg war Fiume zwischen Italien und dem SHS-Staat (Jugoslawien) umkämpft und wurde 1924 italienisch, der Hafen wurde gemeinsam mit dem SHS-Staat verwaltet. 1945 wurde Rijeka jugoslawisch und 1991 kroatisch.
Trsat
Trsat ist eine Anhöhe in der kroatischen Küstenstadt Rijeka östlich des Flusses Rječina und gehört zum Stadtteil Sušak. Von der Festung Trsat kann die gesamte Bucht von Rijeka überblickt werden. Trsat gilt als der älteste Marien-Wallfahrtsort Kroatiens. Hier befinden sich die Basilika Unserer Lieben Frau von Trsat sowie ein Franziskanerkloster. wikipedia 30 Fotos auf Facebook – 22. April 2019
Blick von der Festung Trsat auf die Bucht von Rijeka.
Rijeka.
Basilika Unserer Lieben Frau von Trsat.
Papst Johannes Paul II. besuchte anlässlich seiner 100. Auslandsreise am 8. Juni 2003 die Wallfahrtskirche von Trsat.
Rijeka – Fiume
Die Hafenstadt Rijeka liegt an der gleichnamigen Bucht am Nordende der inselreichen Kvarner-Bucht und ist der Haupthafen Kroatiens. Der Transithafen ist für die mitteleuropäischen Binnenstaaten von großer Bedeutung, insbesondere für Ungarn, das den Ausbau der Hafenanlagen sowie der Schifffahrtswirtschaft zu Zeiten Österreich-Ungarns stetig vorangetrieben hatte. Auch heute noch haben Österreich und Ungarn je einen eigenen Freihafen in Rijeka. wikipedia 41 Fotos auf Facebook – 22. April 2019
Blick vom Hafen auf die Stadt und den Hügel Trsat.
Der Doppeladler erinnert an die k. & k. Verangenheit.
Yachthafen.
Schiffswerft.
Bakar
Bakar liegt unweit von Rijeka in der Bucht von Bakar. Durch die Lage in der geschützten Bucht war Bakar zur Zeit der Segelschifffahrt ein wichtiger Handelshafen sowie ein Fischerei-, Weinbau-, Schiffbau- und Seefahrtszentrum. Der wirtschaftliche Niedergang kam mit der Entwicklung der Dampfschifffahrt und der Eisenbahn, da der Ort nicht an die Südbahn angeschlossen wurde. Tourismus– Sehenswürdikeiten, Veranstaltungen, Unterkunft … 32 Fotos auf Facebook – 22 April 2019
Empfang mit „Bakarska vodica“ (einem Sekt aus der spezifischen Rebsorte Belina) und Baškot, eine überbackene oder frische Backware in Ringform, die anstelle von Brot auf längeren Fischfangfahrten mitgenommen wurde.
Ende des 19. Jahrhunderts reisten der Adel und das wohlhabende Bürgertum mit der Südbahn in die mondänen Seebäder an der österreichischen Riviera. Abbazia – Opatija und Lovran waren Treffpunkt der Reichen und Schönen aus der Donaumonarchie.
Opatija – Abbazia
Der Luftkurort am Fuß des Učka-Gebirgsmassivs ist von einer üppigen subtropischen Vegetation umgeben. Der Ortsname leitet sich von der kroatischen Bezeichnung für Abtei ab. Entscheidenden Anteil an dem Aufschwung des Kurortes hatte die österreichische Südbahngesellschaft, deren 1873 eröffnete Zweigstrecke St. Peter in Krain–Fiume an Abbazia vorbeiführte. Durch ein kaiserliches Dekret wurde Abbazia zum ersten heilklimatischen Kurort an der österreichischen Adriaküste erhoben. wikipedia 60 Fotos auf Facebook – 20. April 2019
Die Abtei St. Jakob aus dem 16. Jahrhundert gab der Stadt ihren Namen.
Abbazia liegt in der Mitte der 12 km langen Franz-Josef-Promenade von Voloska nach Laurana.
Der Kaufmann Iginio Scarpa ließ in der nach seiner Frau Angolina benannten Villa einen großen Park mit einer Vielzahl exotischer Pflanzen anlegen.
Das Hotel Kvarner Opatija war das erste Hotel, das 1884 direkt an der Adriaküste erbaut wurde.
Die Franz-Josef-Promenade von Opatija nach Lovran
Die Franz-Josef-Promenade ist eine 12 km lange Uferpromenade in der nordöstlichen Kvarner Bucht bei Rijeka. Benannt ist sie nach Kaiser Franz Joseph I. Die Promenade führt von Lovran über Opatija nach Volosko. Die teilweise in den Fels gehauene Promenade, mit vielen erhaltenen Villen aus der Zeit der Donaumonarchie, ist eine Hauptattraktion der drei kroatischen Badeorte. Unser Weg führte 7 km von Opatija nach Lovran. wikipedia 56 Fotos auf Facebook – 20. April 2019
Die Promenade wurde zunächst nach dem Generaldirektor der Südbahn, Friedrich Julius Schüler, benannt. Mit Beginn der italienischen Herrschaft im Jahre 1918 wurde sie in Lungomare Regina Elena, Lungomare della Madonna und schließlich in Lungomare Principe Umberto umbenannt. In der jugoslawischen Zeit ab 1945 hieß sie Matko-Laginja-Promenade. Seit etwa der Jahrtausendwende wurde sie wiederum nach Kaiser Franz Josef I. benannt.
Eine der vielen Badebuchten am Weg.
Das Meer ist auf dem ganzen Weg präsent.
Beim Hotel Bristol in Lovran endet die Franz-Josef-Promenade.
Mošćenička Draga
Das ehemalige Fischerdorf ist der letzte Ort auf der Westseite der Kvarner Bucht. wikipedia 41 Fotos auf Facebook – 19. April 2019
Der Hafen von Moscenicka Draga.
Von der authentischen Caffe Bar Porto hat man den schönsten Blick auf den Hafen.
Vollmond über Rijeka.
Abendstimmung an der Uferpromenade.
Von Mošćenička Draga nach Mošćenice
700 Stufen führen von Mošcenicka Draga hinauf in die kleine mittelalterliche Stadt Mošćenice, 175 Meter über dem Meer. Zu Besuch beim Bürgermeister – die beste Art Mošćenice kennenzulernen 95 Fotos auf Facebook – 21. April 2019
700 Stufen führen vom Strand hinauf nach Moscenice.
Der „Bürgermeister“ von Moscenice erklärt seine Stadt.
Wir fahren in die Bucht von Bakar und hören vom traditionellen Weinanbau, verkosten Schaumwein von der Rebe „Belina“ und stärken uns mit „Baškot“, einem typischen zweimal gerösteten Gebäck. Danach geht es in das malerische Dorf Trsat mit dem schönsten Blick auf Rijeka und der ältesten Wallfahrtskirche Kroatiens. Zum Abschluss erkunden wir nach einem geführten Spaziergang individuell den Hafen von Rijeka. Rijeka – Fiume– Trsat, Rijeka und Bakar
Sopron – eine der ältesten Städte Ungarns – liegt ca.70 km südlich von Wien und 210 km westlich von Budapest und gilt als Brücke zwischen Ungarn und Österreich. Sopron ist Universitätsstadt, die Westungarische Universität wurde hier im Jahre 1735 gegründet. Nach dem Ersten Weltkrieg sollte Sopron (Ödenburg) Hauptstadt des neu gebildeten österreichischen Bundeslandes Burgenland werden, was die Volksabstimmung in Ödenburg verhinderte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein großer Teil der ungarndeutschen Einwohnerschaft der Stadt vertrieben. wikipedia 36 Fotos auf Facebook– 24. März 2019
Der Feuerturm – das Wahrzeichen der Stadt.
Der Hauptplatz mit Feuerturm und Dreifaltigkeitssäule.
Franz Liszt gab hier als Neunjähriger sein erstes öffentliches Klavierkonzert.
Estadio Santiago Bernabeu – das Stadion von Real Madrid.
Tag 2: von Madrid über Córdoba nach Sevilla
Durch die Region Kastilien-La Mancha geht es mit dem Bus nach Andalusien. Wir besuchen die Mezquita de Córdoba – das bedeutendste Bauwerk der Stadt Córdoba. Danach geht es weiter nach Sevilla. Nach dem Abendessen ist ein Stadtrundgang angesagt.
Mezquita de Córdoba
Die Kathedralmoschee ist seit der Reconquista die römisch-katholische Kathedrale der Stadt. Ihre architektonische Weltgeltung besitzt sie als ehemalige Hauptmoschee des maurischen Spaniens. Mezquita de Córdoba – 55 Fotos auf Facebook
Die übereinander liegenden Hufeisenbögen ruhen auf 856 Säulen aus Jaspis, Onyx, Marmor und Granit. Sie erzeugen den Eindruck einer Entgrenzung nach oben und der Unendlichkeit in der Horizontale.
Kruzifix in der ehemaligen Moschee.
Kuppel der Moschee über dem Mihrab.
Der Hochaltar der hineingebauten Kirche.
Sevilla bei Nacht
Der Abendspaziergang führt von der Plaza de España durch das Judenviertel vorbei am Alcázar und der Kathedrale zum Torre del Oro am Guadalquivir. Sevilla bei Nacht – 30 Fotos auf Facebook
Die halbkreisförmigen Gebäude auf der Plaza de España wurde 1929 im Zuge der Iberoamerikanischen Ausstellung errichtet.
Alcázar von Sevilla.
Tag 3: Sevilla
Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und mit knapp 700.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Spaniens. Sevillas Altstadt ist die größte Spaniens und eine der größten Altstädte Europas. Sevilla – 86 Fotos auf Facebook
Wie beim Abendspaziergang geht es von der Plaza de España durch das Judenviertel zur Kathedrale. Weiter über die Plaza Nueva und die Calle Reyes Catalogicos zur Puente Triana. Entlang des Guadalquivir vorbei an der Stierkampfarena zum Torre del Oro.
Kathedrale von Sevilla
Die Kathedrale von Sevilla ist die größte gotische Kirche Spaniens und eine der größten Kirchen der Welt. Sie wurde im 15. Jahrhundert auf den Überresten der arabischen Mezquita Mayor erbaut und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Kathedrale von Sevilla – 49 Fotos auf Facebook
Die Giralda, der Turm der Kathedrale ist das Wahrzeichen der Stadt. Sie ist der Rest der einstigen Moschee aus dem 12. Jahrhundert und war damals eines der höchsten Bauwerke der Welt.
Die Giralda konnte bis auf eine Höhe von 70 m Höhe mit Pferden bestiegen werden. Dazu legten die Baumeister eine 2,50 m breite Rampe an, deren Deckenhöhe einen Aufstieg zu Pferd ermöglichte. Dadurch konnten wichtige Nachrichten rasch verkündet werden.
Der Sarkophag aus dem Jahr 1902 wird von vier Herolden getragen, die für die Königreiche Kastilien, León, Aragón und Navarra stehen. Die Gebeine von Christoph Kolumbus ruhen erst seit 1898 in Sevilla.
Tag 4: Ausflug von Sevilla nach Cadiz und Jerez
Cadiz
Cadiz ist mit ca. 120.000 Einwohnern die größte atlantische Hafenstadt Andalusiens. Die Stadt liegt auf einer Landzunge im Golf von Cadiz an der Costa de la Luz („Küste des Lichts“). Cadiz – 70 Fotos auf Facebook
Uferstraße mit der Kathedrale.
Von der Uferstraße zum Castillo de San Sebastián (kann nicht besichtigt werden).
Man sollte Cadiz nicht verlassen, ohne in der Markthalle leckere Kleinigkeiten gegessen zu haben – am besten im kleinen Imbiss-Stand dosbocados.
Jerez de la Frontera
Die Stadt nahe der Costa de la Luz hat über 200.000 Einwohner. Jerez ist die Heimatstadt des berühmten Sherry – auf spanisch (vino) Jerez. Sherry in Jerez – 38 Fotos auf Facebook
Führung durch die Bodegas der Grupo Estevez.
Zum Abschluß der Führung gibt es die verschiedenen Sherry-Sorten zum Kosten und natürlich auch zum Mitnehmen.
Tag 5: Von Sevilla auf der Straße der Weißen Dörfer über Ronda nach Granada
Die „Ruta de los Pueblos Blancos“, die „Straße der weißen Dörfer“ führt in einer teils gebirgigen Naturlandschaft durch eine Reihe von Kleinstädten und Dörfern, die meist auf phönizische und römische Siedlungen zurückgehen über Ronda nach Granada.
Ronda
Ronda auf einer Seehöhe von ca. 700 m über dem Meeresspiegel in einer Berglandschaft ca. 100 km westlich von Málaga und ca. 50 km nördlich der Costa del Sol. Mit über 30.00 Einwohnern ist Ronda eine der größten Ortschaften unter den „weißen Dörfern“ Andalusiens. Rainer Maria Rilke, Ernest Hemingway und Orson Welles waren hier länger zu Gast. Prosper Mérimée hat hier die Handlung seines Romans „Carmen“ angesiedelt und Popikone Madonna nutzte Rondas Stierkampfarena als Kulisse für ein Video. Ronda – 87 Fotos auf Facebook
Die Stierkampfarena von Ronda ist eine der ältesten und größten Spaniens und gilt als Geburtsstätte des spanischen Stierkampfes in seiner heutigen Form.
Die Altstadt ist vom jüngeren Stadtteil, der erst nach der Eroberung durch die Spanier entstand, durch die über 80 m tiefe Schlucht El Tajo getrennt. Über die Puente Nuevo („Neue Brücke“), die oberste der 3 Brücken über den Canyon, geht es in die Altstadt.
Über die Puente Viejo („Alte Brücke“) zurück in den jüngeren Stadtteil.
An der Confiteria Daver sollte man nicht vorbei gehen. Hier gibt es spanische Konditor-Kunst vom Feinsten.
Flamenco am Albayzin von Granada
Der Flamenco ist mit der sozialen und kulturellen Entwicklung Andalusiens eng verbunden. Er geht auf weit zurückliegenden Einflüsse verschiedener Kulturen zurück. Der wahrscheinlich beste Ort traditionellen Flamenco zu erleben ist der Albayzin, der älteste Stadtteil Granadas. Flamenco am Albayzin von Granada– 16 Fotos auf Facebook
Tablao Flemenco Albayzin.
Tag 6: Granada
Die Stadt Granada zählt über 230.000 Einwohner und wurde erstmals 500 v. Chr. erwähnt.
Nach Phöniziern, Iberern, Römern, Vandalen und Ostgoten übernahmen um 711 n. Chr. die Mauren die Herrschaft. Sie regierten bis zur Machtübernahme der katholsichen Könige Isabella von Kastillien und Ferdinand von Aragon im Jahr 1492.
Albayzin von Granada
Der Albaycín ist das älteste Stadtviertel von Granada. Er liegt auf einem Hügel mit Blick auf die Alhambra am gegenüberliegenden Bergrücken. Albayzin von Granada – 39 Fotos auf Facebook
Eine der typirschen Gassen im Albayzin.
Den schönsten Blick auf Alhambra und Sierra Nevada hat man vom Albayzin.
Alhambra
Die Alhambra ist eine bedeutende Stadtburg auf dem Sabikah-Hügel von Granada. Sie gilt als eines der bedeutendsten Beispiele des maurischen Stils und ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas. Die Burganlage ist ca. 740 m lang und bis zu 220 m breit.
Die Naṣridenpaläste mit ihren Gärten sind das Herzstück der Alhambra. Hier befanden sich der Regierungssitz und die Privaträume der maurischen Herrscher.
Achtung: der Besuch ist kontigentiert ! Alhambra – 66 Fotos auf Facebook
Stalaktitengewölbe in der Sala de los Abencerrajes.
Löwenhof im Nasridenpalast.
El Partal im Nasridenpalast..
Palcio de Generalife
Der Palacio de Generalife war der Sommerpalast und Landsitz der Nasriden-Sultane von Granada Er ist der Alhambra im Osten vorgelagert und auf einem Spazierweg unter Zypressen zu erreichen. Generalife – 21 Fotos auf Facebook
Blick von der Alhambra auf den Palacio de Generalife
Garten der Sultanin.
Stadtbummel
Von der Plaza Nueva vorbei an der Kathedrale auf die Calle Reyes Catalogicos. Stadtbummel Granada – 53 Fotos auf Facebook
Patio des los Parfumes – Renaissance-Palast am Fusse der Alhambra
Der Doppeladler ist in Granada allgegenwärtig. Nur der Kaiser war berechtigt, den Doppeladler als Symbol für den universellen Anspruch auf die Herrschaft über die lateinische Christenheit zu führen. Der römisch-deutsche Kaiser Karl V war durch die Entdeckung Amerikas und als Erbe von 4 Königreichen (Österreich, Burgund, Kastilien und Aragon) Herr eines Reiches, in dem die Sonne nicht unterging.
Tag 7: von Granada über Toledo nach Madrid
Durch Kastilien-La Mancha geht es über Toledo nach Madrid.
Kastilien-La Mancha
Die karge, weitläufige Landschaft ist heute großteils mit Olivenhainen bedeckt. Don Quijote ist ist hier in seiner Heimat La Mancha so allgegenwärtig wie Olivenöl und Manchego – der Schafkäse aus der La Mancha. Kastilien-La Mancha – 21 Fotos auf Facebook
Don Quijote und Sancho Pansa als Wand-Deko.
Manchego – der Schafkäse aus der La Mancha.
Toledo
Toledo hat über 80.000 Einwohner und liegt auf einem Hügel über dem Fluss Tajo. Nach der Römerzeit war Toledo bis zur Eroberung durch die Mauren im Jahr 712 Hauptstadt des Westgotenreiches. Toledo wurde nach dem Sieg der christlichen Truppen im Jahr 1087 Residenz des Königreichs Kastilien und blieb bis 1561 Hauptstadt Spaniens. Die Stadt galt als Hochburg der Waffenschmiede (Toledostahl). Von hier aus wurden schon die römischen Truppen mit Schwertern versorgt und auch Kaiser Karl V. (1500–1558) ließ dort seine Schwerter fertigen. Toledo – 66 Fotos auf Facebook
Portal der Kathedrale von Toledo.
Das Marzipan und seine Herstellung sind zu einem kulturellen Markenzeichen Toledos geworden.
Die Technik und Ornamentik der Goldschmiedearbeiten geht auf die Zeit der Maurenherrschaft zurück.
Tag 8: Spaziergang durch das Zentrum von Madrid
Madrid ist ohne Vororte mit rund 3,2 Millionen Einwohnern nach London und Berlin die drittgrößte Stadt der EU und die größte Stadt Südeuropas. Madrid ist seit Jahrhunderten der geographische, politische und kulturelle Mittelpunkt Spaniens und der Sitz der spanischen Regierung.
Unser Stadtspaziergang führt uns vom Königspalast über die Plaza de la Villa, die Plaza Mayor und die Puerta del Sol zum Fuente de Neptuno beim Prado. Stadtspaziergang Madrid– 86 Fotos auf Facebook
Cisleithanien umfasste Österreich (ausgenommen das Burgenland), Tschechien, Slowenien und Teile von Italien, Kroatien, Montenegro, Polen, Rumänien und der Ukraine.
Königreich Böhmen
Das Königreich Böhmen mit der Hauptstadt Prag entstand im Jahr 1198 und war von seiner Gründung bis 1806 ein Teil des Heiligen Römischen Reiches. 1804 wurde das Königreich zu einem österreichischen Kronland erhoben, das wie schon zuvor von der Dynastie des Hauses Habsburg, dann im Rahmen des Kaisertums Österreich regiert wurde. Die Monarchie ging nach der Niederlage Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg am 31. Oktober 1918 in der republikanischen Tschechoslowakei auf. Königreich Böhmen – Prag, Marienbad, Eger, Böhmische Schweiz, Budweis, Jagdschloss Wohrad, Krumau, Stausee Lipno
Markgrafschaft Mähren
Die Markgrafschaft Mährenwar eine Monarchie in Mitteleuropa, die vom Jahre 1182 bis 1918 auf dem Gebiet der historischen tschechischen Region Mähren bestand. Hauptstadt des Landes war bis 1641 Olmütz und später Brünn. Das Land gehörte zu den Ländern der Böhmischen Krone und bildete zusammen mit dem Königreich Böhmen und dem Herzogtum Ober- und Niederschlesien deren Kerngebiet. 1527 geriet es unter die Herrschaft der Habsburger und war seit 1804 beziehungsweise 1867 ein Kronland des Kaisertums Österreich und Österreich-Ungarns. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Markgrafschaft aufgelöst und Mähren Teil der neu entstandenen Tschechoslowakei. Markgrafschaft Mähren – Brünn, Znaim, Südmähren, Piesling, Zlabings
Herzogtum Schlesien
Das Herzogtum Schlesien war ein inkorporierter Teil der Länder der Böhmischen Krone und damit der Habsburgermonarchie. Es verblieb Österreich nach der Teilung Schlesiens, dessen Großteil infolge des Ersten Schlesischen Kriegs an Preußen fiel. Herzogtum Schlesien – Teschen
Königreich Dalmatien
Aus den venezianischen Besitzungen in Dalmatien und an der Bucht von Cattaro (Kotor) entstand 1797 das österreichische Kronland Dalmatien. Die Landeshauptstadt war Zara, das heutige Zadar. Königreich Dalmatien – wikipedia Königreich Dalmatien– Zara (Zadar), Cattaro (Kotor) und Budua (Budvar)
Markgrafschaft Istrien
Das 1797 an die Habsburgermonarchie gelangte Land wurde 1849 als eigenständiges Kronland eingerichtet und blieb es bis zu seiner Auflösung 1918 in der Realunion Österreich-Ungarn. Hauptstadt der Markgrafschaft war das heute kroatische Parenzo (kroat. Poreč). Markgrafschaft Istrien– wikipedia Markgrafschaft Istrien– Capodistria (Koper), Parenzo (Porec), Rovigno (Rovinj), Pola (Pula) und Riviera von Abbazia (Opatija).
Reichsunmittelbare Stadt Triest und ihr Gebiet
Die Stadt Triest wurde 1849 zur reichsunmittelbaren Stadt erhoben und 1867 zu einem Kronland Cisleithaniens in Österreich-Ungarn. Beim Zerfall des Habsburgerreiches am Ende des Ersten Weltkriegs wurde das Territorium Teil des Königreichs Italien. Reichsunmittelbare Stadt Triest und ihr Gebiet – wikipedia Triest– #Angelounterwegs in Triest und Miramare
Gefürstete Grafschaft Görz und Gradisca
Die Grafschaft umfasste das Flusstal des Isonzo (Soca). Heute ist der Oberlauf slowenisch und der Unterlauf ab Görz italienisch. Gefürstete Grafschaft Görz und Gradisca – wikipedia Grafschaft Görz und Gradisca – #Angelounterwegs an der Wocheinerbahn, am Isonzo (Soca) und in Grado.
Gefürstete Grafschaft Tirol
Gefürstete Grafschaft Tirol Entdecke Tirol – Innsbruck und Wattens, Kaisergebirge und Kufstein, Achensee, Paznauntal, Kitzbühel, vom Zillertal auf die Gerlos, Nationalpark Hohe Tauern, Karnischer Höhenweg und Schloss Bruck in Lienz. Südtirol und Trentino– Bozen, Ritten, Rosengarten und Latemar, Meran, Meraner Höhenweg, Ahrntal, Brixen, Hochpustertal, Kriegssteige in den Sextner Dolomiten, Lago di Ledro und Riva am Gardasee.
Erzherzogtum Österreich unter der Enns
Zum Erzherzogtum Österreich unter der Ennes gehörten die Reichshauptstadt Wien, das Land Niederösterreich und Randgebiete in Tschechien (Feldsberg und Teile von Gmünd). Entdecke Wien – Imperiales Wien, Wiener Museen und Sehenswürdigkeiten, Ausgehen in Wien, Stadtspaziergänge und Wanderungen, in 7 Tagen rund um Wien. Entdecke Niederösterreich – #Angelounterwegs im Wienerwald, in den Wiener Alpen, im Ötscherland, in der Wachau, an der Donau, im Waldviertel, im Schmidatal und rund um Niederösterreich.
Das Herzogtum Kärnten umfasste das heutige Bundesland Kärnten, das Kanaltal (heute Italien) und Teile Sloweniens (Mießtal, Unterdrauburg und die Gemeinde Seeland). Entdecke Kärnten– Wörthersee, Maria Saal und Klagenfurt, Vierbergelauf, Millstätter See, Lavanttal und Jauntal, Karnischer Höhenweg, winterliches Lesachtal und Großglockner Hochalpenstraße.
Herzogtum Krain
Das Herzogtum Krain im oberen Savetal zwischen den Karawanken im Norden und den Julischen Alpen im Süden und der Hauptststadt Laibach (Ljubljana) ist heute Teil der Republik Slowenien. Herzogtum Krain – Laibach, Nationalpark Triglav
Herzogtum Salzburg
Das Herzogtum Salzburg umfasste das heutige Bundesland Salzburg. Entdecke das Land Salzburg– Stadt Salzburg und Umgebung, Krimmler Wasserfälle, Zell am See, Werfen und Eisriesenswelt, St. Gilgen am Wolfgangsee, Lungau und Großglockner Hochalpenstraße.
Herzogtum Steiermark
Das Herzogtum Steiermarkumfasste das heutige Bundeland Steiermark und die Untersteiermark (Stajerska) mit den Hauptorten Marburg, Pettau und Cilli Entdecke die Steiermark– #Angelounterwegs in Graz, im Gut Pößnitzberg in der Südsteiermark, am Ennsradweg, in den Schladminger Tauern, im Nationalpark Gesäuse, am Steirischen Mariazellerweg von Graz nach Mariazell, im Mariazellerland, im Hochschwabgebiet und am Murradweg.
Vorarlberg
Für Vorarlbergbestand eine gemeinsame Statthalterei mit Tirol in Innsbruck Entdecke Vorarlberg – Bregenz, Silvretta, Rätikon und Lech am Arlberg.
1918 – Ende der Monarchie und Zerfall in Nationalstaaten
Die alliierten Siegermächte diktierten die Bedingungen für den Frieden 1918. Das Ergebnis war „der Rest ist Österreich“. Die Länder der Böhmischen Krone (Böhmen, Mähren und Schlesien) gingen an die neu gegründete Tschechoslowakei, Galizien an Polen und die Bukowina an Rumänien. Das Küstenland (Görz, Triest und Istrien) und Teile Dalmatiens kamen zu an Italien, damit verlor Österreich seinen Meerzugang. Da restliche Dalmatien und die Krain fielen an das neu gegründete Jugoslawien. Tirol wurde geteilt, das deutschsprachige Südtirol und das Trentino wurden italienisch. So verblieben nur die Österreichischen Erblande Niederösterreich (ausgenommen Feldsberg/Valtice und ein Teil von Gmünd), Oberösterreich, Salzburg, Nord- und Osttirol, Vorarlberg, Steiermark (ausgenommen die Untersteiermark) und Kärnten (ausgenommen das Kanaltal und einige Gebiete im Drautal) in der neuen Republik Österreich. Neu hinzu kam von Ungarn das überwiegend deutschsprachige West-Ungarn (ausgenommen Ödenburg/Sopron). Es wurde als Burgenland das jüngste österreichische Bundesland. Seit 1920 ist Wien ein eigenes Bundesland (vorher Teil und Hauptstadt von Niederösterreich). Entgegen dem Selbstbestimmungsrecht der Völker mussten auch rein deutschsprachige Gebiete abgetreten werden:
Deutsch-Südtirol an Italien
Deutsch-Böhmen und das Sudentenland an die Tschechoslowakei
Bei der Grenzziehung wurde zu Ungunsten Österreichs entschieden. So kamen die Untersteiermark und einige Gebiete Kärntens an Jugoslawien, das Kanaltal mit Tarvis an Italien und Feldsberg/Valtice an die Tschechoslowakei. Die Stadt Gmünd in Niederösterreich wurde geteilt. Details siehe Vertrag von St. Germain.