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Österreich – Ungarn im Ersten Weltkrieg

Nach dem Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand erklärte Österreich-Ungarn  Serbien den Krieg, die Folge war eine Kettenreaktion von Kriegserklärungen. Den Mittelmächten (Österreich-Ungarn, Deutsches Reich, Bulgarien und Osmanisches Reich) stand die Entente (Frankreich, Großbritannien, Russland, Italien, Belgien, Serbien, Griechenland, Japan, China und die USA) gegenüber. Die Monarchie kämpfte in einem Mehrfrontenkrieg  gegen Serbien/Montenegro, Russland, Italien und Rumänien.
Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg – wikipedia.

Krieg mit Serbien und Montenegro

Festung Belgrad

Der Serbienfeldzug 1914 der österreichisch-ungarischen Armee gegen das Königreich Serbien scheiterte kläglich. Im Oktober 1915 begann mit massiver deutscher Hilfe und dem Zarentum Bulgarien ein neuer Feldzug. Das strategische Kriegsziel der Angreifer war es, die direkte Landverbindung zum verbündeten Osmanischen Reich zu öffnen, Serbien zu besetzen und als Kriegsgegner auszuschalten. Der Feldzug wurde von den Mittelmächten nach zwei Monaten im Herbst 1915 erfolgreich beendet.
Serbienfeldzug der Mittelmächte – wikipedia

Krieg mit Russland

Festung Przemysl

Auf die Kriegserklärung von Österreich-Ungarn an Serbien folgte der Krieg von Russland mit dem Deutschen Reich und der Donaumonarchie. Das österreichische Heer konnte den Vormarsch der Russen über Lemberg (Galizien, heute Ukraine) und die als uneinnehmbar gegoltene Festung Przemysl (Galizien, heute Polen) nicht stoppen. Es gelang ihnen fast ganz Galizien zu erobern und in die Karpaten vorzudringen. Damit stand die Donaumonarchie vor einer ernsthaften strategischen Bedrohung, da die Streitkräfte des Zaren mit einem Stoß durch die Karpaten in die Ungarische Tiefebene eindringen konnten. Der österreichische Heeresbefehlshaber Conrad von Hötzendorf begegnete der Gefahr im Dezember 1914 und befahl eine Offensive in den Bergen nördlich des magyarischen Kernlands. Diese Winterschlacht in den Karpaten brach jedoch im März 1915 zusammen. Aufgrund der Witterung und der starken Verteidigung der Russen verlor die k.u.k. Armee dabei über 300.000 Soldaten. Die Unterstützung durch das Deutsche Reich in der Schlacht von Gorlice-Tarnów brachte die Wende an der Ostfront. Die russische Front brach infolge des deutschen Durchbruchs zusammen und die russische Armee musste Polen vollkommen räumen. Eine weitere russische Offensive verlief im Sand und der in Russland bejubelte Kriegseintritt Rumäniens geriet zum Debakel. Entscheidend war dann die deutsche Unterstützung der revolutionären Bolschewiki unter Lenin, die in der Oktoberrevolution von 1917 die Macht in Russland übernahmen. Starker Druck der Mittelmächte zwang das revolutionäre Sowjetrussland schließlich zum Separatfrieden von Brest-Litowsk im März 1918, erkauft vor allem durch die Preisgabe der wirtschaftlich bedeutenden Ukraine.
Ostfront – wikipedia
Przemysl und Grodek – die Schrecken des 1. Weltkriegs – Angelos Reisen

Krieg mit Italien

Paternkofel

Paternkofel mit Blick auf die Drei Zinnen

Italien trat 1915 auf Seiten der Entente in den Krieg ein und traf in Südtirol und am Karnischen Kamm nur auf Landsturmeinheiten und das deutsche Alpenkorps. Erst nach der Niederlage Serbiens konnten reguläre k.u.k. Truppen eingesetzt werden. Die Front befand sich zum größten Teil in gebirgigem Gelände und stellte besondere Anforderungen an die Kriegsführung.  So musste die Verpflegung und jedes Stück Feuerholz von Maultieren oder Trägern in die Stellungen transportiert werden. Da ab dem Winter 1916/17 die Pferde und Maultiere mangels Futter kaum noch leistungsfähig waren, wurden sie mehr und mehr durch elektrisch betriebene Seilbahnen ersetzt. Besondere Gefahren drohten den Soldaten beider Seiten durch Naturgewalten. An manchen Frontabschnitten kamen mehr Soldaten durch Lawinen, Felsstürze und Unfälle ums Leben als durch feindlichen Beschuss. Es wurde auch wieder Minenkrieg  geführt, feindliche Stellungen (zum Teil sogar ganze Berggipfel wie der Col di Lana) wurden untergraben, unterminiert und gesprengt. Auch wurden durch Beschuss absichtlich Schnee- oder Gerölllawinen oberhalb von feindlichen Stellungen ausgelöst.

Bis Oktober 1917 verlief die Front entlang der italienischen Grenze durch die Dolomiten und die Karnischen Alpen. In den Julischen Alpen verlief sie entlang der heutigen italienisch-slowenischen Grenze und am Isonzo (Soca) entlang nach Süden. Südlich von Görz (heute Italien) fanden etliche Schlachten auf dem östlich des Isonzounterlaufes gelegenen Karstplateau statt (1.–12. Isonzoschlacht), von wo aus die italienische Armee in Richtung Triest und Laibach vorstoßen wollte. Der Gasangriff der k.u.k. Armee bei Flitsch/Plezzo/Bovec (heute Slowenien) am Beginn der 12. Isonzo-Schlacht im Oktober 1917 führte zum Zusammenbruch der italienischen Front im Hochgebirge, ein Erfolg, der die k.u.k. Armee mit ihren verbündeten deutschen Truppen zuerst an den Tagliamento und weiter bis an den Piave führte. Die Gebirgsfront bestand zwischen dem Stilfser Joch und dem Piave bis 1918 weiter. Der südliche Abschnitt der österreichischen Gebirgsfront brach Ende Oktober 1918 nach der Schlacht von Vittorio Veneto zusammen. Der italienische Sieg von Vittorio Veneto besiegelte das Ende Österreich-Ungarns, das am 31. Oktober 1918 mit dem Austritt Ungarns aufhörte zu existieren, nachdem sich am 28. und 29. Oktober bereits die Tschechoslowakei bzw. Slowenien und Kroatien für unabhängig erklärt hatten (völkerrechtliche Bestätigung am 10. September 1919 im Vertrag von Saint-Germain, in Kraft getreten am 16. Juli 1920).
Gebirgskrieg 1915 bis 1918 – wikipedia
Italien im ersten Weltkrieg – Süddeutsche
Kriegssteige in den Sextner Dolomiten – Angelos Touren
Karnischer Höhenweg von Sillian nach Obertilliach – Angelos Touren
Karnischer Höhenweg vom Hochweißsteinhaus zum Wolajersee – Angelos Touren
Museum 1915  1918 – Museum der Dolomitenfreunde in Kötschach-Mauthen (Kärnten)
Kriegerdenkmäler und Naturdenkmäler an der Soca (Isonzo) – Angelos Touren
Isonzofront – Museum in Kobarid/Karfreit (heute Slowenien)

Krieg mit Rumänien

Kronstadt/Brasov (Siebenbürgen, heute Rumänien)

Kronstadt/Brasov (Siebenbürgen, heute Rumänien)

Rumänien trat Ende August 1916 auf Seiten der Entente gegen die Mittelmächte in den Ersten Weltkrieg ein. Das Kriegsziel, die Besetzung Siebenbürgens, konnte von den Mittelmächten aber verhindert werden, dagegen ging bis zum Jahresende 1916 die Walachei mit der Hauptstadt Bukarest verloren und die Rumänen wurden bis zum Jahresende an die Moldau zurückgedrängt. Im Dezember 1917 wurde Rumänien nach dem Ausscheiden des Verbündeten Russland zum Waffenstillstand und im Mai 1918 zum Frieden gezwungen. Im Frieden von Trianon konnte sich Rumänien schließlich die erstrebten Gebiete in Siebenbürgen sichern.
Rumänischer Kriegsschauplatz – wikipedia
Natur und Kultur im winterlichen Transsylvanien – Angelos Reisen

Der Diktatfrieden von Saint-Germain (Österreich) und Trianon (Ungarn)

Österreich wurde auf die heutigen Grenzen reduziert („der Rest ist Österreich“). Entgegen dem von US-Präsident Wilson proklamierten Selbstbestimmungsrecht der Völker verlor ein Drittel der 10 Millionen Deutsch-Österreicher ihre Staatsbürgerschaft. Der Anschluss an Deutschland, die Bezeichnung „Deutsch-Österreich“ und eine allgemeine Wehrpflicht wurden verboten. Österreich wurde nicht zu den Verhandlungen zugelassen, die Proteste der Nationalversammlung blieben unerhört.
Vertrag von Saint-Germain – wikipedia 

Ungarn musste ebenfalls  völkerrechtlich verbindlich zur Kenntnis nehmen, dass zwei Drittel des Territoriums den verschiedenen Nachbar- und Nachfolgestaaten zufielen. Die ungarische Delegation unterschrieb den Vertrag unter Widerspruch.
Vertrag von Trianon – wikipedia

20 Jahre später brach der Zweite Weltkrieg aus. Der Dikatatfrieden von Versailles (Deutschland), Saint-Germain (Österreich) und Trianon (Ungarn) hat dafür ideale Voraussetzungen geschaffen.

Das war die k.&.k. Monarchie

Das war die k.6.k.Monarchie – Überblick, Geschichte, Reisen in die Kronländer, Geschiche der Nachfolgestaaten.

Patagonien

Nach der Überschreitung des Kilimandscharo im Jahr 1997 war das nächste Ziel der Aconcagua – der höchste Berg Südamerikas. Wir wollten zu viert nach Santiago de Chile fliegen, von dort mit dem Bus zum Pass beim Nationalparkeingang fahren. Dort wollten wir uns einige Tage akklimatisieren und uns dann trennen. Rudi und Franz wollten von dort auf den Gipfel und ich hatte mit dem „anderen Rudi“ eine Reise nach Patagonien geplant. Dort wollte ich mich dann mit Franz beim Nationalpark Torres del Paine treffen. Einige Tage vor der Reise sagte der „andere Rudi“ ab und ich stand vor der Entscheidung: allein nach Patagonien oder das Ganze absagen. Spätestens bei der Reisevorbereitung habe ich mich in Patagonien verliebt und ich entschied mich für ersteres. 

Santiago de Chile

Wir flogen zu dritt Anfang 2000 im südamerikanischen Sommer nach Santiago de Chile . Die Hauptstadt Chiles  hat mit dem Umland über 7 Millionen Einwohner, das ist fast die Hälfte der Einwohner des 4.000 km langen Landes zwischen Andenhauptkamm und Pazifik. Dort empfing uns großer Jubel – der sozialistische hatte knapp gegen den konservativen Kandidaten gewonnen und beendete damit die Ära der konservativen Regierungen seit dem Putsch von General Pinochet im Jahr 1973. Wir deckten uns mit Nahrungsmitteln ein und fuhren über Portillo (Austragungsort Ski-WM 1966) zum Pass an der argentinischen Grenze. Der nächste große Jubel dann nach Mitternacht im Bus. Wir waren mit einer argentinischen Urlaubgruppe unterwegs, die stürmisch ihre Heimat begrüßten. Wir fuhren weiter nach Mendoza. Franz und Rudi besorgten sich dort ihre Permits für den Aconcagua. Zurück am Pass (3.200 m) quartierten wir uns im Bahnhof der ehmaligen Transandenbahn ein. Nach einigen Wanderungen zum Akklimatisieren trennten sich unsere Wege. Franz und Rudi gingen zum Aconcagua und ich fuhr mit dem Bus zurück nach Santiago.

 

Puerto Montt und Vulkan Osorno

Meine erste Station am Solo-Trip nach  Patagonien war die Hafenstadt Puerto Montt, 1.000 km südlich von Santiago. Beeindruckend der Vulcan Osorno am Lago Llanquihue.

 

Punta Arenas an der Magellan-Straße 

Von Puerto Montt flog ich nach Punta Arenas an der Magellan-Straße und besuchte dort die  Pinguinera Isla Magdalena. wo gerade die Jungen flügge wurden – ein unvergessliches Erlebnis.

Perito-Moreno-Gletscher in Argentinien

Mit einem Ausflugsbus fuhr ich zum Nationalpark Los Glaciares in Argentinien.  Hier kalbt der Perito-Moreno-Gletscher in den Lago Argentino. Wie auf einer Bühne steht man vor dem Gletscherbruch und kommt aus dem Staunen nicht heraus.

 

Feuerland

Feuerland hat mich schon immer fasziniert. Durch einen Tipp des Pensionsinhabers wurde dieser Traum plötzlich Wirklichkeit.  Mit einem Versorgungschiff fuhr ich von Punta Arenas durch den Beagle Kanal nach Puerto Williams, der südlichsten Stadt der Welt. Die Nachricht, dass zu Hause gerade die Regierung Schüssel angelobt wurde hat, ist sogar bis in diesen südlichsten Winkel der Welt  vorgedrungen.

Nationalpark Torres del Paine

Mein letztes Ziel in Patagonien war der Nationalpark Torres del Paine. In Puerto Natales wollte  ich mich mit Franz treffen, der in der Zwischenzeit den Aconcagua bestiegen hatte.  Wir rechneten nicht damit, dass es hier funktionierende Internet-Verbindungen gibt und vereinbarten als Treffpunkt eine Pension in Puerto Natales. Es klappte und mit dem Zelt ging es eine Woche zu zweit bei Kaiserwetter durch einen der spektakulärsten Nationalparks der Welt.

 

Über Santiago zurück nach Rückreise

Zurück ging es von Punta Arenas mit dem Flugzeug über das patagonische  Inlandseis zurück nach Santiago. Wir verbrachten dort einen Tag und flogen zurück nach Hause. Wegen der neuen schwarz-blauen Regierung hatte sich in Österreich in einem Monat viel  geändert. Jeden Donnerstag wurde gegen die Regierung protestiert und die EU verhängte Sanktionen gegen unser Land. 

Epilog

Land und Leute haben mich in Chile und Argentinien fasziniert. In einigen Jahren wollte ich wiederkommen und den Norden dieser Länder bereisen. Daraus ist leider nichts geworden. Mit diesem Beitrag wurde der Aufenthalt in Patagonien für mich wieder lebendig.

Brücke von Mostar

Bosnien und Herzegowina

Die österreichisch-ungarische Verwaltung von Bosnien und Herzegowina begann 1878 nach der auf dem Berliner Kongress vereinbarten Okkupation von Bosnien und der Herzegowina durch das gemeinsame Heer der österreichisch-ungarischen Monarchie, formell erfolgte dann die Annexion als Kondominium beider Reichsteile 1908 und endete nach dem Zerfall der Doppelmonarchie im Ersten Weltkrieg, 1918.

Sarajewo

Sarajewo ist Hauptstadt und Regierungssitz von Bosnien und Herzegowina. Das Attentat von Sarajevo am 28. Juni 1914, bei dem Gavrilo Princip den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand ermordete, war der Anlass für den Ersten Weltkrieg und der Anfang vom Ende der k.&.k. Monarchie. 

Sarajewo – Angelo unterwegs im April 2014

Mostar

Mostar ist die größte Stadt der Herzegowina, des südlichen Teils von Bosnien und Herzegowina, sowie die sechstgrößte Stadt des Landes. Die Neretva trennt den kroatischen Teil vom bosniakischen Teil. Der Stari most (deutsch Alte Brücke) über die Neretva, die von 1556 bis 1566 vom osmanischen Architekten Mimar Hajrudin erbaut wurde, verbindet die beiden Stadtteile .  Die „Alte Brücke“ wurde im Bosnienkrieg am 9. November 1993 durch massiven Beschuss von kroatischer Seite zerstört. Die Rekonstruktionsarbeiten begannen 1996 und wurden 2004 abgeschlossen. Die Brücke und die Altstadt wurden am 15. Juli 2005 in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen.





 

Brücke von Mostar – Angelo unterwegs im April 2014  

Vom Kloster Tavna nach Neum an der Adria

Das Kloster Tavna befindet sich im südlichen Teil der Gemeinde von Bijeljina in der Republika  Sprpska. Das orthodoxe Kloster gehört zu den ältesten Gebäuden im Nordosten von Bosnien und Herzegowina.



Neum liegt an der Adria in einer kleinen, geschützten Bucht. Der Ort hat die höchste durchschnittliche Jahrestemperatur in ganz Bosnien und Herzegowina. Er liegt in einer an ihrer schmalsten Stelle fünf Kilometer breiten Landzunge, die den südlichsten Teil Kroatiens um Dubrovnik vom übrigen Kroatien trennt.

Von der Republika Srpska an die Adria – Angelo unterwegs im April 2014

 

Zagreb

Königreich Kroatien und Slawonien

Das Königreich Kroatien und Slawonien (kroatisch Kraljevina Hrvatska i Slavonija, ungarisch Horvát-Szlavón Királyság) war ab 1745 als Nebenland Ungarns ein autonomes Königreich innerhalb der Habsburgermonarchie und im Kaisertum Österreich (ab 1804). In der Österreichisch-Ungarischen Monarchie (1867–1918) gehörte es zum ungarischen Teil der Doppelmonarchie und umfasste Teile des heutigen Kroatien und der Vojvodina im heutigen Serbien. Das Königreich bestand bis 1918, als es in das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen eingegliedert wurde.

Agram/Zagreb

Zagreb (deutsch Agram; ungarisch Zágráb) ist die Hauptstadt und die größte Stadt Kroatiens. 1850 wurden die Städte Gradec und Kaptol zur Stadt Zagreb vereint und mit der Unterstadt verbunden. Die Unterstadt wuchs schnell. Ein schweres Erdbeben richtete 1880 beträchtlichen Schaden an, ermöglichte jedoch auch eine Modernisierung und dynamische Weiterentwicklung der Stadt. Kaptol ist bis heute das Zentrum der katholischen Kirche und des geistlichen Lebens in Kroatien. Gradec, heute Oberstadt genannt, wurde zum politischen und administrativen Zentrum. In der Unterstadt mit ihren vielen prächtigen Gebäuden aus dem späten 19. Jahrhundert pulsiert das wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Leben. Zagreb war zur Zeit des Königreichs Ungarn Sitz des Komitats Zágráb.








Zagreb /Agram – ein Tag im Advent in der Hauptstadt Kroatiens

Nationalpark Plitwitzer Seen

Der Nationalpark Plitwitzer Seen ist der älteste Nationalpark Südosteuropas. Er befindet sich im hügeligen Karstgebiet Mittelkroatiens unweit der Grenze zu Bosnien und Herzegowina. Die Plitwitzer Seen wurden 1979 als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen.





Nationalpark Plitwitzer Seen -Angelos Reisen

Wasserfälle von Slunj

Die Wasserfälle von Slunj war der letzte vollendete Roman des österreichischen Romanciers Heimito von Doderer.


Die Wasserfalle von Slunj – Angelo unterwegs auf den Spuren von Doderer

Bakar 

Bakar (italienisch Buccari) ist eine Stadt und Gemeinde im nordwestlichen Kroatien nach Rijeka. Aufgrund der Lage in der geschützten Bucht war Bakar zur Zeit der Segelschifffahrt ein wichtiger Handelshafen sowie ein Fischerei-, Weinbau-, Schiffbau- und Seefahrtszentrum. Der wirtschaftliche Niedergang kam mit der Entwicklung der Dampfschifffahrt und der Eisenbahn, da der Ort nicht an die Eisenbahnlinie nach Rijeka angeschlossen wurde.




Trsat, Rijeka und Bakar – Angelos Reisen

Plitwitzer Seen

Nationalpark Plitwitzer Seen

Der Nationalpark Plitwitzer Seen ist der älteste Nationalpark Südosteuropas. Er wurde 1949 gegründet und befindet sich im hügeligen Karstgebiet Mittelkroatiens unweit der Grenze zu Bosnien und Herzegowina, direkt an einer wichtigen Nord-Süd-Straßenverbindung, die das Landesinnere Kroatiens mit der mediterranen Küstengegend verbindet. Die Plitwitzer Seen wurden 1979 als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen. Der Eintritt ist gebührenpflichtig. Es gelten strikte Verhaltensvorschriften.










Anreise

Auf der Südautobahn über Zagreb.

 

 

 

 

Fiume

Freie Stadt Fiume

Die Freie Stadt Fiume mit Gebiet (ungarisch Fiume város és területe, kroatisch Grad Rijeka i okolica) ist eine historische Verwaltungseinheit im Südwesten des Königreichs Ungarn. Sie bestand von 1779 bis zum Ende der Habsburgermonarchie und umfasste die Hafenstadt Fiume (Rijeka) an der Adriaküste sowie kleinere Gemeinden im Hinterland.

Fiume/Rijeka

Rijeka (deutsch Sankt Veit am Flaum, italienisch und ungarisch Fiume) ist eine Hafenstadt an der Kvarner-Bucht und mit 130.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt   Kroatiens.  Vom  15. Jahrhundert bis 1918 gehörte St. Veit am Flaum oder Fiume, wie sie die meiste Zeit genannt wurde, mit kurzen Unterbrechungen zum Reich der Habsburger. Unter den Habsburgern entwickelte sich Fiume zur Rivalin von Venedig, die Habsburger bauten Fiume neben ihrem Haupthafen Triest konstant aus. Nach 1867 wurde Fiume der Haupthafen für ungarische Waren; unter der ungarischen Leitung blühte der Hafen auf, ab 1872 wurde ein neues, künstliches Hafenbecken angelegt. 1871 erfolgte die Eröffnung von Banken und Gründung von Dampfschifffahrts-Aktiengesellschaften. Durch die ganze Stadt fuhren Straßenbahnen, es gab 22 Konsulate, 20 Hotels und 9 Kinos. 1873 wurden Bahnlinien nach Ljubljana und Zagreb, Wien und Budapest, 1874 nach Triest eröffnet. 1882 wurde in Rijeka eine der ersten Ölraffinerien in Europa gegründet. 1899 erhielt Rijeka elektrische Straßenbahnen, welche die einzelnen Stadtteile untereinander verbanden.









Tersatto/Trsat

Trsat (lat. bzw. deut. veraltet Tarsatica, ital. Tersatto) ist eine Anhöhe in der kroatischen Küstenstadt Rijeka (vormals Fiume). Trsat liegt östlich des Flusses Rječina (deutsch Flaum) und gehört zum Stadtteil Sušak. Von der Anhöhe von Trsat und der dort befindlichen Festung aus kann die gesamte Bucht von Rijeka überblickt werden. Trsat gilt als der älteste Marien-Wallfahrtsort Kroatiens. In Trsat befinden sich die Basilika Unserer Lieben Frau von Trsat sowie ein Franziskanerkloster. 


Rijeka – Fiume – Angelo unterwegs in  Trsat, Fiume und Bakar

Königreich Ungarn

Das Königreich Ungarn stand in seiner Geschichte unter mehreren Fremdherrschaften wie dem Osmanischen Reich und der österreichischen Habsburgermonarchie und erlangte 1867 als föderaler (Teil)-Staat Österreich-Ungarns seine Souveränität zurück. Das Land hatte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 zeitweise großen Einfluss auf die Politik der europäischen Großmächte und die Innenpolitik Österreich-Ungarns. 

Budapest

Budapest ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Ungarns. Mit über 1,7 Millionen Einwohnern ist Budapest die neuntgrößte Stadt der Europäischen Union. Die Einheitsgemeinde Budapest entstand 1873 durch die Zusammenlegung der zuvor selbstständigen Städte Buda, Óbuda und Pest. Der Name Budapest selbst tauchte zuvor nicht auf, üblich im Sprachgebrauch war Pest-Buda.










Budapest – Nationalfeiertag in der Innenstadt, Feuerwerk an der Donau
Angelos Reisen – 2 Tage in Budapest

Esztergom

Esztergom (deutsch: Gran) ist eine Stadt an der Donau in Nordungarn. Früher war sie die Hauptstadt Ungarns. Die Donau bildet hier die Grenze zur Slowakei, wo die Schwesterstadt Štúrovo liegt. Die Stadt wird beherrscht von der im 19. Jahrhundert errichteten Kathedrale Mariä Himmelfahrt und St. Adalbert, die weit sichtbar auf dem Burgberg steht. Sie ist die größte katholische Kathedrale Ungarns. 



Entlang der Donau nach Budapest
– Esztergom und Szentendre

Pressburg/Bratislava

Bratislava (bis 1919 slowakisch Prešporok, deutsch Pressburg, ungarisch Pozsony) ist die Hauptstadt der Slowakei und mit ca. 440.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Sie liegt an der südwestlichen Grenze der Slowakei im Dreiländereck Österreich und Ungarn und ist damit die einzige Hauptstadt der Welt, die an mehr als einen Nachbarstaat grenzt. Mit rund 55 km Luftlinie haben Bratislava und Wien den geringsten Abstand zweier europäischer Hauptstädte. Die Stadt war von 1536 bis 1783 Hauptstadt des Königreichs Ungarn.





Bratislava – mit dem Rad von Wien nach Bratislava, nach Pressburg in die Oper

Burg Theben/Devin

Die Burg Devín (deutsch Burg Theben, slowakisch Devínsky hrad oder Hrad Devín) ist eine Ruine im gleichnamigen Stadtteil von Bratislava. Sie hat für die Slowaken eine wichtige identitätsstiftende Funktion, denn in den alt-slawischen Ruinenresten sehen sie ihre Wurzeln als eine der slawischen Nationen, die aus dem Mährerreich hervorging.



Von Schloss Hof zur Burg Devin
–   Wanderreise mit Elite Tours

Zahorie

Záhorie (deutsch Marchauen, ungarisch: Erdőhát) ist eine Landschaft im Nordwesten der Slowakei. Der Name bedeutet zu deutsch etwa ‚Land hinter den Bergen‘. Dies bezieht sich wohl auf die sie im Osten begrenzenden Kleinen Karpaten, vom slowakischen Kernland aus liegen sie abgelegen



Kulturreise Elite Tours „hinter die Berge“ –  Marianka/Mariental, Sastin, Skalica / Skalitz, Ausklang mit Rotwein und Trdelnik

Hohe Tatra

Die Hohe Tatra (slowakisch Vysoké Tatry) ist  ein Teilgebirge der Tatra. Sie ist der höchste Teil der Karpaten und gehört zu zwei Dritteln zur Slowakei und zu einem Drittel zu Polen. In beiden Ländern steht sie jeweils als Teil eines Nationalparks unter besonderem Schutz, gleichzeitig ist sie Biosphärenreservat der UNESCO. Auf slowakischer Seite gehört die Hohe Tatra überwiegend zur Zips, lediglich der äußerste Südwesten zur Liptau.




Berghütte am Grünen See und slowakische Tatra-Magistrale – hoch über der Zips

Zips

Die Zips (slowakisch Spiš, ungarisch Szepes)  ist eine Landschaft in der nordöstlichen Slowakei und im Süden der polnischen Woiwodschaft Kleinpolen. Von ihr leitet sich der Name des ehemaligen ungarischen Komitats Zips ab. Die meisten Zipser Städte haben ihren Ursprung in deutschen Siedlungen (in der Unterzips vor allem Bergbausiedlungen). Die ursprünglich hauptsächlich slawische Bevölkerung in diesem Gebiet war beim Mongoleneinfall 1242 ausgerottet oder vertrieben worden. In der Folgezeit, teilweise auch schon im 12. Jahrhundert, wurden deutsche Spezialisten und Bergleute aus Schlesien,Thüringen und möglicherweise auch Sachsen von den Ungarnkönigen ins Land geholt. Diese sogenannten Zipser Sachsen („Sachsen“ meint wie bei den Siebenbürger Sachsen einfach „Deutsche“) bildeten bis ins 19. und teilweise noch 20. Jahrhundert das wirtschaftliche und kulturelle Rückgrat der Zips.

Zips – Belaer Tropfsteinhöhle und Käsmark/Kezmarok

Kaschau/Kosice

Košice  (deutsch Kaschau, ungarisch Kassa) ist eine Stadt am Fluss Hornád im Osten der Slowakei nahe der Grenze zu Ungarn. Mit ihren 250.000 Einwohnern ist sie nach Bratislava die zweitgrößte Stadt des Landes. Gegen Ende des 11. Jahrhunderts wurde die Stadt in das Königreich Ungarn eingegliedert. Den Siedlungskern des heutigen Košice bildete eine slawische Siedlung in der heutigen Kováčska-Straße. Parallel zu dieser alten Siedlung gründeten deutsche Kolonisten am Anfang des 13. Jahrhunderts in der Nachbarschaft eine Handelssiedlung. Noch im 13. Jahrhundert verschmolzen die beiden Siedlungen, und die so entstandene slawisch-deutsche Siedlung erhielt um 1248 als eine der ersten Städte im Königreich ihre ersten Stadtrechte. 1347 wurde Kaschau die zweite königliche freie Stadt im Königreich Ungarn nach der Hauptstadt Buda. 1563 bis 1686 war die Stadt Sitz des „Kapitanats Oberungarn“.




Von Kaschau durch die Zips nach Wien – Kaschau,  durch die Zips nach Wien

Karpatenukraine

Die Karpatenukraine ist eine historische Region im äußersten Westen der heutigen Ukraine, die an Rumänien, Ungarn, die Slowakei und Polen grenzt. Sie umfasst hauptsächlich das Gebiet um den ukrainischen Teil der Karpaten.  Vom 10. Jahrhundert bis 1920 gehörte das Gebiet zum Königreich Ungarn, und damit (bis 1918) zur Habsburgermonarchie.



Durch die Karpaten nach Kaschau – die Fahrt, die geographische Mitte Europas

Siebenbürgen

Siebenbürgen oder Transsylvanien (ungarisch Erdély, siebenbürgisch-sächsisch Siweberjen)   ist ein historisches und geografisches Gebiet im südöstlichen Karpatenraum mit einer wechselvollen Geschichte. Heute liegt Siebenbürgen im Zentrum Rumäniens. Ab dem 9. Jahrhundert besiedelten die Ungarn im Zuge ihrer Landnahme das Karpatenbecken und damit auch das Gebiet des heutigen Siebenbürgens.  Im 12. Jahrhundert begann die Besiedelung mit deutschen Siedlern, die hauptsächlich aus dem Mittelrhein- und Moselgebiet, Flandern und der Wallonie stammten. Die ersten 13 Orte wurden in der Hermannstädter Gegend gegründet. Die Bezeichnung „Sachsen“  entstammt vermutlich dem lateinischen Stereotyp jener Zeit „Saxones“  für westliche (überwiegend deutsche) Siedler. Sie übernahmen diese rechtliche Eigenbezeichnung danach selbst.  Die Siedler gründeten die bis heute wichtigsten Städte Siebenbürgens: Hermannstadt, Kronstadt, Klausenburg, Mühlbach, Schäßburg, Mediasch und Bistritz sowie viele Dörfer und Marktflecken in drei geschlossenen, aber nicht zusammenhängenden Gebieten, insgesamt ca. 270 Ortschaften. Siebenbürgen, das vom Königreich Ungarn eigenständig blieb, wurde als Großfürstentums Siebenbürgen unter Maria Theresia ein österreichisches Kronland und autonom und von eigenen Fürsten nach eigenen Gesetzen regiert. 1867 kam es zum Ausgleich mit Ungarn und damit zur Etablierung der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Siebenbürgen wurde als Bestandteil der ungarischen Reichshälfte bestätigt. Damit war der autonome Status Siebenbürgens, der mehr als 700 Jahre bestanden hatte, aufgehoben. 1920 im Vertrag von Trianon wurde Siebenbürgen rumänisch.















Natur und Kultur im winterlichen Transsylvanien – vom Bahnhof Hermannstadt über Mediasch nach Schäßburg und weiter über Deutsch-Weißkirch nach Magura, 4 Tage Schneeschuhwandern, zum Abschluss Stadtführung in Kronstadt

Neusatz/Novi Sad

Novi Sad (deutsch Neusatz; ungarisch Újvidék) ist die zweitgrößte Stadt in Serbien und die Hauptstadt der Vojvodina. Nach dem Sieg über die Osmanen entwickelte sich Novi Sad  rasch zu einem wirtschaftlichen und vor allem kulturellen Zentrum der Serben Am Anfang des 20. Jahrhunderts stellten Deutsche nach Ungarn und Serben die drittstärkste Bevölkerungsgruppe in der Stadt. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges fiel das Gebiet um Novi Sad an das neu errichtete Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS-Staat).



Novi Sad – Neusatz – Angelo unterwegs 

Raiding und Ödenburg (Sopron)

Raiding (ungarisch Doborján, kroatisch Rajnof) ist eine Marktgemeinde im Bezirk Oberpullendorf und war bis 1919  als Teil von Deutsch-Westungarn ungarisch. In Raiding wurde 1811 der weltberühmte Franz Liszt geboren.


Sopron (deutsch Ödenburg) ist eine der ältesten Städte Ungarns und liegt südwestlich des Neusiedler Sees – nach Wien sind es nur 70 Kilometer. Sopron hat über 60.000 Einwohner und ragt wie ein Sporn in österreichisches Staatsgebiet. Nach dem Ersten Weltkrieg sollte Ödenburg Hauptstadt des neu gebildeten österreichischen Bundeslandes Burgenland werden, was eine umstrittene Volksabstimmung verhinderte.



Auf den Spuren von Franz Liszt – Liszt-Haus Raiding & Konzerthaus, durch das Blaufränkischland, Sopron-Ödenburg

Güns/Köszeg

Kőszeg (deutsch Güns) ist eine Stadt in Ungarn zwei Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Es liegt am Fuße der Günser Berge, dem östlichen Ausläufer der Alpen im Grenzgebiet zwischen Österreich und Westungarn. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war Güns mehrheitlich deutschsprachig.



Kulturreise mit Elite Tours und  Elisabeth-Joe Harriet nach Köszeg/Güns  – Hauptplatz, Esterhazy Burg, Orgelkonzert in der Herz-Jesu-Kirche, Nationalpark Geschriebenstein, Kellergasse von Cak 

Neusiedler See

Der Neusiedler See (ungar. Fertő tó) ist, wie der Plattensee einer der wenigen Steppenseen in Europa und der größte abflusslose See in Mitteleuropa. Er liegt überwiegend auf österreichischem und geringfügig auf ungarischem Staatsgebiet. Seine einzigartige Fauna und Flora wird durch die Errichtung der beiden Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel und Fertő-Hanság sowie durch die Ernennung zum UNESCO-Welterbe mit der Bezeichnung Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See geschützt.





Neusiedler See – Nationalpark, Schloss Eszterháza in Fertőd (Ungarn), von Breitenbrunn nach Zurndorf, Seefestspiele Mörbisch

Burg Forchtenstein

Die Burg Forchtenstein (ung. Fraknó vára) ist eine spätmittelalterliche Burg am Abhang des Rosaliengebirges im nördlichen Burgenland.  Die Burg ist im Besitz der Esterházy-Privatstiftung und zeigt neben dem Schloss Esterházy in Eisenstadt die Geschichte und die Schätze des alten Adelsgeschlechtes.

Durch das Rosaliengebirge  – NÖ umrundeN

Bergkirche Eisenstadt

Die Bergkirche Eisenstadt (auch als Haydnkirche oder Kalvarienbergkirche bekannt) ist bekannt für den benachbarten „Kalvarienberg, einen Wallfahrtsort, der sein Vorbild im Kalvarienberg Maria Lanzendorf hat. Die Bergkirche wird nach Joseph Haydn (1732–1809) auch „Haydnkirche“ genannt. Haydn hat unweit im Schloss Esterházy große Teile seines Lebens als Komponist und Kapellmeister gewirkt. Seit dem Jahr 1932 befindet sich in der Bergkirche das Haydn-Mausoleum, in dem der Sarg des Komponisten Joseph Haydn steht.


Haydngrab und Kalvarienberg – Angelos Reisen

Maria Loretto 

Die Basilika zur Unbefleckten Empfängnis in Loretto steht in der Marktgemeinde Loretto im Burgenland. Die römisch-katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche erhebt sich zwischen dem ehemaligen Servitenkloster und einem weiträumigen Kreuzgang. Im Innenhof des Kreuzganges befindet sich die Lorettokapelle. 

Loretto – Basilika, rund um Loretto, Anreise

Hradschin

Königreich Böhmen

Das Königreich Böhmen bildete das Kerngebiet der ihm zugehörigen Länder der Böhmischen Krone. Diese Länder bildeten ab 1526 den nordwestlichen Teil der Habsburgermonarchie und hatten Prag als königliche Hauptstadt.

 

Prag

Prag ist die historische Hauptstadt Böhmens und war eine bedeutende Residenzstadt im Heiligen Römischen Reich. Über Jahrhunderte hinweg war Prag eine Stadt, in der sich tschechische, deutsche und jüdische Kultur begegneten.  Die „Goldene Stadt“ zeigt heute ein geschlossenes, von Gotik und Barock geprägtes Stadtbild. Sehenswürdigkeiten wie die Prager Burg, die Karlsbrücke, die mittelalterliche Rathausuhr, der jüdische Friedhof oder die älteste aktive Synagoge der Welt machen die Stadt zu einem beliebten Touristismusziel.


Prag – Prager Burg, Kleinseite, Moldau. Karlsbrücke, Altstadt, Neustadt, Vyšehrad, Prager Kaffeehäuser, unterwegs in Prag

Marienbad

Marienbad ist ein Kurort im Westböhmischen Bäderdreieck.  Johann Wolfgang von Goethe und Richard Wagner waren hier zu Gast. 1901 kam König Edward VII. von Großbritannien zum ersten Mal zur Kur nach Marienbad. 1904 besuchte ihn dort der österreichische Kaiser Franz Joseph I.


Marienbad – Kolonnade,  Unterwegs in Marienbad,  Geschichte des Kurorts, auf den Spuren großer Persönlichkeiten, Tschechischer Nationalfeiertag

Eger

Eger liegt in der Karlsbader Region liegende Stadt im äußersten Westen Tschechiens. Im Hoch,- und im Spätmittelalter war Eger eine selbstständige Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich, was sich im Stadtwappen widerspiegelt. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde in Eger am 25. Februar 1634 Albrecht von Wallenstein ermordet.

Eger – Marktplatz und Kirche Hl. Nikolaus, Geschichte des Egerlandes, die kaiserliche Burg

Böhmische Schweiz

Die Böhmische Schweiz liegt als tschechischer Teil des Elbsandsteingebirges nördlich von Děčín beiderseits der Elbe. Im rechtselbischen Teil besteht seit dem Jahr 2000 der Nationalpark Böhmische Schweiz.


Budweis

Budweis ist mit fast 100.000 Einwohnern die größte Stadt in Südböhmen. Weltweit bekannt ist die Stadt wegen des Budweiser Bieres. Bis 1890 war die Stadt überwiegend deutschsprachig und bildete mit den Dörfern der Umgebung eine deutsche Sprachinsel.


Jagdschloss Wohrad

Das Jagdschloss Wohrad liegt 10 km nördlich von Budweis am Südufer des Fischteiches Munický rybník.


Krumau

Krumau ist eine Stadt in Südböhmen (Tschechien). Die historische Altstadt wird als Kulturdenkmal auf der Liste des UNESCO-Welterbes geführt. Die Stadt liegt an beiden Ufern der Moldau, die hier eine Flussschleife bildet, von der sich die Ortsbezeichnung „krumme Au“ ableitet, auf einer Höhe von ca. 500 m über dem Meeresspiegel, etwa 60 km nördlich der österreichischen Stadt Linz. 1910 hatte die Stadt 8600 Einwohner, davon waren 7400 deutschsprachig.   Das Schloss ist nach der Prager Burg der zweitgrößte historische Bau in Tschechien und umfasst eine Gesamtfläche von zehn Hektar. In ihm befindet sich auch ein barockes Schlosstheater, das eine der zwei weltweit noch erhaltenen Barockbühnen ist, die noch im Originalzustand erhalten sind und deren Bühnenmaschinerie voll funktionsfähig ist. 1911 zog der Maler Egon Schiele kurzzeitig nach Krumau und richtete sich hier ein Atelier ein. 


Kulturreise Elite Tours nach Krumau -Wien – Alt-Nagelberg – Budweis – Wohrad – Krumau – Moldaustausee – Wien

Stausee Lipno

Der Stausee Lipno befindet sich an der Grenze zu Österreich im Nationalpark und Landschaftsschutzgebiet Böhmerwald  im Bezirk Krumau. Am See liegt Oberplan, der Geburtsort Adalbert Stifters.


 

Karlsbrücke

Prag

Prag ist die historische Hauptstadt Böhmens und war eine bedeutende  Residenzstadt im Heiligen Römischen Reich, besonders unter den Přemysliden, Luxemburgern und Habsburgern. Um 1230 wurde die seit der Frühgeschichte bewohnte Siedlung zu einer königlichen Stadt erhoben und im 14. Jahrhundert unter der Regentschaft Karls IV. zu einem politisch-kulturellen Zentrum in Europa. Mit der Karls-Universität wurde in Prag 1348 die erste Universität in Mitteleuropa gegründet. Auch das Konservatorium und die Technische Universität gehören zu den ältesten ihrer Art in Europa. Über Jahrhunderte hinweg war Prag eine Stadt, in der sich tschechische, deutsche und jüdische Kultur begegneten.  Die „Goldene Stadt“ zeigt heute ein geschlossenes, von Gotik und Barock geprägtes Stadtbild. Sehenswürdigkeiten wie die Prager Burg, die Karlsbrücke, die mittelalterliche Rathausuhr, der jüdische Friedhof oder die älteste aktive Synagoge der Welt machen die Stadt zu einem beliebten Touristimusziel.
Sehenswürdigkeiten – tripadvisor

Prager Burg

Prager Burg

Die Prager Burg gilt als das größte geschlossene Burgareal der Welt und liegt auf dem Hradschin in der tschechischen Hauptstadt Prag. Die Burg wurde im 9. Jahrhundert gegründet und hat seither ihr Aussehen stark verändert: Generationen von Baumeistern verschiedener Baustile waren daran beteiligt, die einzelnen Etappen der Geschichte hinterließen ihre Spuren. Sie war Sitz der böhmischen Herzöge und Könige, zweier Kaiser des Heiligen römischen Reiches sowie der tschechoslowakischen Staatspräsidenten. Heute ist sie die Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Inmitten der Burganlage befindet sich  der Veitsdom.



Kleinseite

Die Prager Kleinseite ist ein Stadtteil im Zentrum der tschechischen Hauptstadt Prag. Sie liegt am linken Moldauufer zwischen der Prager Burg und der Altstadt, mit welcher sie die berühmte Karlsbrücke verbindet.

Die St.Nikolaus-Kirche steht zusammen mit dem angrenzenden ehemaligen Jesuitenkolleg in der Mitte des Kleinseitner Rings in der tschechischen Hauptstadt Prag. Das monumentale Gebäude zählt zu den bedeutendsten barocken Kirchenbauten Europas.
Tipp: Turmbesichtigung, der Blick auf die Altstadt und die benachbarte Prager Burg ist atemberaubend schön.

Am Fuße des Hradschin liegt das  Wallensteinpalais. Es ist das größte Palais in Prag und Sitz des Senats des Parlaments der Tschechischen Republik. Zum Palast gehören auch weitläufige Gartenanlagen.

Moldau

Die Moldau fließt durch die Prager Innenstadt, wo sie zusammen mit den zahllosen Sehenswürdigkeiten der Stadt unvergleichliche Kulissen bietet.

Karlsbrücke

Die Karlsbrücke ist eine im 14. Jahrhundert errichtete, historisch bedeutsame Brücke über die Moldau in Prag, die die Altstadt mit der Kleinseite verbindet. Sie ist die älteste erhaltene Brücke über den Fluss Moldau und eine der ältesten Steinbrücken Europas. Über die Brücke führte der Krönungsweg der böhmischen Könige.

Altstadt

Die Prager Altstadt ist die älteste der vier Prager Städte (Altstadt, Neustadt, Kleinseite und Hradschin). Ihr Zentrum bildet der Altstädter Ring mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.


Neustadt

Die Prager Neustadt ist die jüngste und größte der im Mittelalter und der Neuzeit unabhängigen vier Städte, die heute die historische Innenstadt Prags bilden. Hier ist man vor Touristenmassen einigermasser sicher. Am geschichtstächtigsten ist der Wenzelsplatz. Hier nahm die Samtene Revolution 1989 ihren Ausgang.


Vyšehrad

Der Vyšehrad ist einer der bekanntesten frühmittelalterlichen Burgwälle in Böhmen. Er liegt südlich der Prager Neustadt auf einem Hügel, der sich an der Mündung des Botič steil über dem rechten Ufer der  Moldau erhebt. Innerhalb der Burg befinden sich die St.-Peter-und-Paul-Kirche und der Vyšehrader Friedhof, auf dem zahlreiche Künstler, Sportler, Wissenschaftler und Politiker bestattet sind.


Kaffeehäuser

Nicht nur Wien hat eine Kaffeehauskultur.
Prags berühmte Cafes – Prague Guide




unterwegs in Prag

Anreise

Prag ist mit der Bahn und mit dem Auto einfach von Wien zu erreichen.

 

Reisen durch die k.&.k. Monarchie

Unsere Reisen durch alle Nachfolgestaaten der Monarchie.

Reisen durch die k.&.k. Monarchie – Kaiserreich Österreich, Königreich Ungarn, Bosnien-Herzegowina, Nachfolgestaaten